Weg an Kinzigtalsperre wird ausgebaut

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Der Wasserverband Kinzig baut den Betriebs- und Rettungsweg auf der Südseite des Kinzigstausees aus.

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Der Weg bekommt auf einer Länge von 1150 Metern eine frostsichere Deckschicht. Gleichzeitig wird eine Senke beseitigt, welche derzeit bei Volleinstau der Talsperre überflutet wird. Durch diese genügt der Betriebs- und Rettungsweg nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Die Arbeiten beginnen am 20. August und sollen bis Jahresende abgeschlossen sein. Dazu wird der Weg voll gesperrt, eine Umleitung für Radfahrer und Wanderer wird eingerichtet.

Der Talsperrenbetriebs- und Rettungsweg ist ein wichtiger Teil der Hochwasserschutzanlage. Er liegt im Gewässerrandstreifen des Stausees und des Auerbachs. Er wird als Betriebsweg zur Instandhaltung der Stauanlage und des Sees genutzt und ist zugleich Rettungsweg für schwere Fahrzeuge der Feuerwehr und des THW. Daher muss er zu allen Jahreszeiten, Wetterlagen und Betriebssituationen durchgehend sicher befahrbar sein. Allerdings können auch Radfahrer und Wanderer vom Ausbau profitieren, da der Fernradweg R3 über diesen Betriebsweg verläuft.

Aufgrund der Anforderungen an den Betriebsweg wird die derzeitige wassergebundene Decke mit Schotteroberbau mit einer frostsicheren Deckschicht versehen. Dabei wird der Weg, dessen Breite aufgrund des Bewuchses stellenweise unter drei Metern liegt, durchgängig auf eine Breite von 3,50 Meter gebracht und beiderseitig mit einer geschotterten Bankette versehen. Der Ausbau erfolgt auf einer Länge von 1150 Metern beginnend am Parkplatz auf der früheren B 40 und reicht bis an den Bereich der Staumauer heran. Der Weg erhält einen frostsicheren Unterbau und schließt mit einer stabilen Tragdeckschicht ab.

Der Wasserverband Kinzig sorgt mit dem Ausbau außerdem dafür, dass der komplette Weg höher als 169 Meter über NN gelegen und eine Überflutung damit ausgeschlossen ist. Das ist derzeit bei Stationsmeter 977 nicht der Fall. Die dort befindliche Senke wird bei Volleinstau geflutet, was zur Folge hat, dass der Weg eventuell nicht mehr durchgehend befahren werden kann. An dieser Stelle wird Weg zum Zuge der Bauarbeiten um bis zu 2,20 Meter erhöht und liegt dann durchgängig bei 170 Metern über NN. Dadurch muss ein Wasserdurchlass unter der Kreisstraße 987 verlängert werden. Diesen Durchlass nutzt zudem das Forstamt Schlüchtern, um Wasser aus dem Stausee für die Beregnung der auf der anderen Straßenseite gelagerten Baumstämme zu pumpen. Die Böschungssicherung erfolgt in diesem Bereich auf einer Länge von etwa 70 Metern mittels Gabionen, die mit Sandsteinen befüllt werden.

Im gleichen Zuge der Bauarbeiten lässt der Zweckverband „Erholungsanlagen beim Stausee Kinzig“ neue Versorgungsleitungen für Strom, Trinkwasser und Breitband bis zum dort befindlichen Kiosk verlegen. Zudem wird im Bereich bis zum Kiosk eine Straßenbeleuchtung installiert. Der Wasserverband Kinzig weist nachdrücklich daraufhin, dass sich Radfahrer und Wanderer an die ausgeschilderte Umleitung halten sollen.

Foto: An dieser Stelle des Betriebs- und Rettungsweges wird die Senke beseitigt, weil der Abschnitt bei Volleinstau überflutet wird und der Weg dann nicht durchgehend befahren werden kann.

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