Kinzigtalsperre wird sanfte Touristenattraktion

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Sie zählt zu den vier größten Stauseen in Hessen: Die Kinzigtalsperre. Neben dem Hochwasser- und Gewässerschutz soll sie demnächst auch noch einen Lern- und Erlebnisrundweg beherbergen.

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Stadträtin Marianne Rüttger, SPD-Bürgermeisterkandidat Timo Jacob-da Rosa und Landtagsabgeordneter Heinz Lotz ließen sich die Pläne für „Ardeas Seenwelt“ von dem Geschäftsführer des Wasserverbands, Holger Scheffler, vor Ort präsentieren.

„Bis zum Frühjahr 2021 werden entlang des sieben Kilometer langen Ufers Spielplätze und Erholungszonen errichtet. Neben Mitmachaktionen zu Ökologie, Nachhaltigkeit und Wissensvermittlung, kommen Spaß und Naherholung nicht zu kurz. Das beliebte Kiosk wird ebenfalls neu gestaltet und lädt zum Verweilen ein“, berichtet Holger Scheffler. Neben dem Main-Kinzig-Kreis, beteiligen sich auch Bad Soden-Salmünster und Steinau an der Straße an dem grünen Großprojekt. Als Maskottchen des Seenwelt-Projekts dient der Graureiher „Ardea“. Aus seinen Augen können die Besucher die Welt am Kinzigstausee kennenlernen. 

Timo Jacob-da Rosa zeigte sich beeindruckt von dem Projekt. „Hier muss natürlich ein dickes Lob an den Main-Kinzig-Kreis ausgesprochen werden, der die Seenwelt überhaupt erst möglich macht. Naturschutz für Menschen aller Altersklassen und ganzen Schulklassen greifbar zu machen, ist einfach nur ein fantastisches Vorhaben. Sowohl für Bad Soden-Salmünster, als auch für Steinau, gibt es damit einen Vorzeigeprojekt für sanften Tourismus. Mittlerweile muss man schon mehrere Tage einplanen, wenn man alle Sehenswürdigkeiten bei uns besuchen möchte. Ich möchte, dass Steinau nach Bad Soden-Salmünster schnellstmöglich ebenfalls mehr Werbung für dieses tolle Projekt macht“, freute sich Bürgermeisterkandidat Timo Jacob-da Rosa, der als Jugendlicher oft mit dem Fahrrad um den Stausee geradelt ist. Für den Landtagsabgeordneten Heinz Lotz ist die Errichtung der „Adreas-Seenwelt“ eine konsequente und zeitgemäße Entwicklung der Talsperre. 

„Seit der Errichtung der Kinzigtalsperre 1977 ist sie mehr als eine Lebensversicherung für die Region. Die klimatischen Veränderung haben mehrfach deutlich gemacht, wie vorbildlich diese Anlage deutschlandweit geplant wurde und wie sehr sie gebraucht wird. Schutz bei Hoch- und Niedrigwasser, nachhaltiger Stromproduzent, Naherholungsort und demnächst auch noch Lernlandschaft, der Stausee ist von Anfang an optimal genutzt worden“, so der aus Marjoß stammende Heinz Lotz.  

Foto (von links): SPD-Bürgermeisterkandidat Timo Jacob-da Rosa, Landtagsabgeordneter Heinz Lotz, Holger Scheffler (Geschäftsführer Wasserverband), Stadträtin Marianne Rüttger auf der Staumauer der Kinzigtalsperre.

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