Salmünster: Vermisster war 20 Kilometer zu Fuß unterwegs

Bad Soden-Salmünster
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Anwohner in Bad-Soden dürften sich am Montagnachmittag gefragt haben, weshalb ein Polizeihubschrauber zwischen 16.30 und 17.30 Uhr über dem Ort kreiste. Mit einer Wärmebildkamera suchten die Beamten in der Luft und mehrere Streifen am Boden nach einem 73-jährigen Vermissten, der gegen 14 Uhr aus einem Seniorenheim spurlos verschwunden war (wir berichteten).

Während der Suche stellte die Besatzung des Hubschraubers eine Person nahe eines Flusses an einem Gebüsch fest und lotste eine Streife zu dem vermeintlichen Vermissten. Bei der Person handelte es sich jedoch nicht um den gesuchten Senior, sondern um eine ältere Dame, die sich mit ihrem Rollator festgefahren hatte.

Die Polizisten befreiten die Frau aus ihrer misslichen Lage und setzten die Suche, die aufgrund der einbrechenden Dunkelheit und der sinkenden Temperaturen immer dringlicher wurde, fort. Der 73-Jährige wurde gegen 20.40 Uhr erschöpft und glücklicherweise unverletzt in Herolz aufgefunden. Der entscheidende Hinweis kam von einem aufmerksamen Anwohner. Der Senior hatte mehrere Stunden Fußmarsch und sage und schreibe 20 zurückgelegte Kilometer hinter sich gebracht.

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