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Während die Corona-Pandemie beispielsweise zu großen Veränderungen in der Arbeitswelt geführt hat, der Digitalisierung in den Büros und Schulen einen Schub gegeben hat, hat sie in vielen anderen Bereichen das öffentliche Leben zum Erliegen gebracht. Dies gilt ganz besonders für die großen und kleinen Feste, die das Miteinander in Städten, Vereinen und Organisationen bereichern. So war für das erste Augustwochenende nicht nur das Altstadtfest geplant, sondern es sollte ein großer Festakt samt Feierlichkeiten zum 700-jährigen Stadtjubiläum von Salmünster stattfinden.

„Die Entscheidung, die Feierlichkeiten nicht stattfinden zu lassen, wurde uns von den Behörden abgenommen, ist aber nur richtig. Denn wenn eine Stadt ihr Jubiläum feiert, sollten alle Mitbürgerinnen und Mitbürger mitfeiern können. Dies wäre in diesem Jahr nicht möglich gewesen und hätte auch über eine beispielsweise reduzierte Feier einen Schatten gelegt“, äußert sich Johannes Wiegelmann, Ortsvorsteher von Salmünster. Und weiter: „Im Ortsbeirat Salmünster waren wir uns allerdings einig, die Feierlichkeiten nicht abzusagen, sondern lediglich zu verschieben. Auch mit dieser Idee sind wir sicherlich nicht das einzige Gremium. Viele Vereine, Kommunen feiern ihre Geburtstage im nächsten Jahr nach.“

Und dennoch haben der Ortsvorsteher aus Bad Soden, Winfried Kirchner, Johannes Wiegelmann und Bürgermeister Dominik Brasch Heute eine ganz besondere Nachricht zu verkünden: „Bad Soden und Salmünster werden erstmals in ihrer Geschichte ihre Geburtstage zusammen feiern. Diese Entscheidung haben die beiden Ortsvorsteher einmütig getroffen und freuen sich, einen Meilenstein in der Geschichte der beiden Stadtteile zu setzen.“ Winfried Kirchner: „Diese Entscheidung ist geradezu ein Brückenschlag zwischen den beiden Stadtteilen. 46 Jahre nach der Gebietsreform ist die gemeinsame Feier der beiden Jubiläen eine großartige Gelegenheit, beide Stadtteile im Herzen so eng zueinander zu führen wie nie zuvor. Die zuständigen Gremien werden nun im Sommer zusammenfinden und aus zwei Stadtteil-Feiern ein großes Fest schaffen.“ Bürgermeister Brasch freut sich über diesen Schritt der Gremien und sagt seitens der Stadt jede Unterstützung zu: „So sehr die Corona-Pandemie in vielen Lebensbereichen Probleme bereitet, kann sie für das Zusammenwachsen unserer Stadtgemeinschaft ein großer Schub sein.“

Foto (von links): Johannes Wiegelmann (Ortsvorsteher Salmünster), Bürgermeister Dominik Brasch, Winfried Kirchner (Ortsvorsteher Bad Soden).

Bild und Textquelle: Stadt Bad Soden-Salmünster

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