Schmitt unterstützt Pläne für Neubau von Dorfgemeinschaftshaus

Breitenborn/Lützel
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Das soziale Leben in Biebergemünd muss aus Sicht von Bürgermeisterkandidat Matthias Schmitt (Parteilos) weiter gefördert werden – auch in den kleineren Ortsteilen.

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"Dazu benötigen die Bürgerinnen und Bürger geeignete Räume, die Möglichkeiten für Begegnungen, Feste, Liederabende oder andere Veranstaltungen bieten. Die Dorfgemein­schaftshäuser haben dabei eine besondere Funktion: hier kommen Vereine und Gruppen zusammen, Traditionen und Kultur werden lebendig erhalten", machte sich Schmitt in Breitenborn/Lützel, dem kleinsten Ortsteil Biebergemünds, ein Bild von der Situation. Während eines Spaziergangs durch die Straßen und Gassen, gemeinsam mit Andrea Grottke, der Vorsitzenden des Gesangvereins Edelweiß und Klaus Weimer von der Feuerwehr Breitenborn/Lützel, sei klar geworden: "Hier wird Dorfgemeinschaft gelebt, man kennt sich, grüßt sich und gibt auch neu Zugezogenen das Gefühl, willkommen zu sein."

„Der beschauliche Biebergemünder Ortsteil liegt nicht nur landschaftlich wunderschön, er kann auch eine tolle Dorfgemeinschaft vorweisen“, so der 39-jährige Bürgermeisterkandidat. Doch das von allen geschätzte Dorfgemeinschaftshaus sei in die Jahre gekommen. Es weise Mängel auf, die zum Teil kaum noch behoben werden könnten. Klaus Weimer habe hier zum Beispiel den Keller genannt, der früher eine Kegelbahn beherbergt habe. Hier stehe mittlerweile das Wasser knöchelhoch, Schimmel mache sich breit. Auch die technische Ausstattung, der Brandschutz oder die Heizung würden nicht mehr den modernen Kriterien entsprechen, ein Neubau erscheine unausweichlich.

„Mit diesem Bild vor Augen begrüße ich ausdrücklich den bereits getroffenen Grundsatzbeschluss der politischen Gremien in Biebergemünd zum Neubau des Dorfgemeinschaftshauses. Die Vereine in Breitenborn und Lützel benötigen geeignete Räumlichkeiten: um zu proben, zusammen zu sein und um befreundete Vereine und Gruppen einladen zu können. Auch wenn im Bürgerhaus in der Grünen Mitte Räume für größere Veranstaltungen zur Verfügung stehen, so müssen doch auch in den einzelnen Ortsteilen Veranstaltungen möglich sein, gerade auch Familienfeiern und Treffpunkte für Jugendliche“, so Matthias Schmitt. Und weiter: „Jeder Ortsteil in Biebergemünd hat zurecht eine besondere, gewachsene Identität. Als Bürgermeister werde ich mich dafür einsetzen, die Infrastruktur in allen Ortskernen auszubauen. Die Menschen sollen sich treffen und austauschen können – nicht nur virtuell, auch wieder persönlich.“

In Breitenborn/Lützel regte er an, die neu konstituierten politischen Gremien einzuladen, um sich ein Bild von der Gesamtsituation zu machen. Im Dialog der Vereine und Bürger vor Ort mit der Gemeinde müsse eine vernünftige Lösung gefunden werden, um auch die Kosten für einen Neubau im Rahmen zu halten. Eines ist für den parteilosen Bürgermeisterkandidaten klar: ein Neubau wäre auch für die Menschen in den anderen Ortsteilen ein Gewinn – als Erweiterung des kulturellen Angebots in der Gemeinde.

In den Gesprächen des Bürgermeisterkandidaten in Breitenborn/Lützel stellte das Thema der Anbindung an den ÖPNV einen weiteren wichtigen Punkt dar. Hier gelte es, im engmaschigen Dialog mit der KVG Main-Kinzig zu bleiben, aber auch nach alternativen Lösungen zu suchen. Matthias Schmitt nannte hier beispielsweise das Projekt Bürger fahren Bürger (BfB), das in Jossgrund und Flörsbachtal erfolgreich umgesetzt werde. Auf jeden Fall will er als unabhängiger Bürgermeister für alle Ortsteile gleichermaßen da sein. „Als Amtsleiter im Main-Kinzig-Kreis für Kultur, Sport, Ehrenamt und Regionalgeschichte weiß ich sehr genau, wie wichtig es ist, die regionale Identität und dörfliche Traditionen zu bewahren. Gleichzeitig sind wir aber nur zusammen als Gemeinde stark. Ich will Bürgermeister für Alle werden – von Bieber bis Neuwirtheim.“

Foto: Vor dem in die Jahre gekommenen Dorfgemeinschaftshaus in Breitenborn/Lützel: Klaus Weimer, Andrea Grottke und Matthias Schmitt (von links).

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