Drei Orchester sorgten für grandiosen Hörgenuss

Kassel
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Beeindruckende Klänge, Schwungvolle Melodien, Abschiedsstimmung und viele Emotionen….. das alles konnten die Zuhörer beim Frühlingskonzert des Musikvereins Kassel erleben.

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Das Schülerorchester unter Leitung von Sebastian Koch eröffnete den Konzertabend mit dem zauberhaften Werk „The Legend of Castle Armagh“. Die 14 Musiker/innen zeigten eine beachtliche Leistung. Intonationssicher und präzise präsentierten sie ihr Programm und erhielten begeisterten Applaus vom Publikum. Sei es bei „Havana“ dem Latin-Pop Lied mit einem Trompetensolo von Jannik Heinze oder die mitreißenden Melodien aus dem Musical „Beauty an the Beast“, alles lief wie am Schnüren. Mit diesem Stück verabschiedet sich das jetzige Schülerorchester mit seinem Dirigenten Sebastian Koch vom Publikum, denn nach dem Konzert werden die jungen Musiker, mit einigen Musikern aus dem Jugendorchester wieder ein neues Jugendorchester aufbauen.

Vorsitzender Michael Werth lobte die großartige Leistung des jüngsten Orchesters des Vereins und dankt besonders Dirigent Sebastian Koch für sein Engagement in Sachen Jugendarbeit und Schülerorchester. Sebastian Koch hat aus der jungen Truppe einen tollen Klangkörper geformt und mit seiner motivierenden Probearbeit ein klasse Programm zusammengestellt. Als Dank erhielt Sebastian Koch ein Erinnerungsfoto des Schülerorchesters. Selbstverständlich forderte das begeisterte Publikum noch eine Zugabe. Mit dem Hit „Party Rock Antehm“ rockten sie nochmal die Bühne.

Mit „How Far I´ll go“ aus dem Kinofilm „Vaiana“ begann das Jugendorchester energiegeladen und schwungvoll ihr Programm. Markus Fischer, der seit 2011 das Jugendorchester in dieser jetzigen Formation leitet, sorgte mit präzisem Dirigat für viel Spielfreude. Bei dem Queenklassiser „Don´t stop me now“ und den berührenden und mitreißenden Melodien aus dem Musical-Film „The Greatest Showmann“ zog das Jugendorchester nochmal alle Register ihres Könnens und legten glanzvoll und dynamisch eine beeindruckende Interpretation der Musikstücke hin. Mit diesem Konzert verabschiedete sich diese Formation nach 8 Jahren als gemeinsames Jugendorchester vom Publikum.

Michael Werth dankt allen Akteuren und besonders Markus Fischer als Dirigent des Ensembles. In all den Jahren, so Werth, ist etwas Großes entstanden, alle Mitglieder sind mit dieser Formation gewachsen und gestandene Musikerinnen und Musiker geworden. Das nicht zuletzt dank Dirigent Markus Fischer. Werth dankt Fischer und freut sich besonders, dass er nach dem Konzert auch die nächste Generation Jugendorchester wieder als Dirigent übernehmen wird. Auch die Jugendleiterinnen Luisa Elsesser und Melissa Desch dankten Markus Fischer für die wunderschöne Zeit im Jugendorchester, bei dem sie viel gelernt und erlebt haben und Freundschaften entstanden sind, die weit über den Verein hinausgehen. Besonders die Probewochenenden bleiben den jungen Musikern in besten Erinnerungen. Als Dank überreichen sie im Namen alle Musiker/innen des Jugendorchesters ein Geschenk für Markus Fischer: ein Dirigentenmännchen aus Stahl und ein Erinnerungsfoto an das letzte gemeinsame Probewochenende.

Nach den emotionalen Worten sorgte das Jugendorchester nochmal für Gänsehaut und dem ein oder anderen Tränchen bei dem gefühlvoll vorgetragenen letzten Musikstück „Thank you for the Music“. Moderatorin Cathrin Frischkorn führte sympathisch-locker und informativ durch das Programm und hatte die eine oder andere Anekdote aus den Orchesterproben parat. Dynamisch mit majestätischen Fanfaren und homogenen Melodienlinien eröffnete das Stammorchester ihr Programm mit „Beyond the Horizon“. Die 50 Musiker/innen brillierten auch ausdrucksstark und technisch ausgefeilt bei Richard Wagners „Tannhäuser Festival“, das mit imposanten Fanfaren- und Hörnerklängen für einen fulminaten Schlussakkord sorgte.

Virtuos und klangvoll ging es mit „The Magic Mountain“ von Otto M. Schwarz weiter, das die Geschichte einer Eisenbahnstrecke erzählte. Eindrucksvoll und temporeich präsentierte das Orchester unter der bewährten Leitung von Paul Momberger dieses imposante Werk. Der Marsch „Unter der Admiralsflagge“ läutete schwungvoll den Teil nach der Pause ein, bevor es mit wunderschönen Walzerklängen von Johann Strauß bei „Kaiserwalzer“ exzellent weiterging. In die Welt des Musicals entführte das Orchester das Publikum bei dem absoluten Dauerbrenner am Musicalhimmel. Die Highlights aus „Der König der Löwen“ wurden mitreißend, schwungvoll und emotional interpretiert.

Gefühlvoll mit einem satten Baritonklang brillierte Christoph Kildau bei dem Solowerk „Memory“ und erhielt begeisterten Applaus für diesen exzellenten Solovortrag. Eleganz, Verspieltheit und Lebenslust versprühte das nächste Werk. Mit „Vive la France“ wurden die schönsten und bekanntesten französischer Schlager in einem Medley präsentiert, dass beim Publikum sehr gut ankam und einen wunderschönen Schlussakzent eines beeindruckenden und abwechslungsreichen Konzertes setzte. Doch das begeisterte Publikum erklatschte sich mit stehenden Ovationen noch eine Zugabe. Groovige Rhythmen bei dem Song „In the Stone“ von der legendären Gruppe Earth, Wind and Fire sorgten nochmal für restlose Begeisterung. Als die Zugaberufe immer noch nicht nachließen legte Dirigent Paul Momberger nochmal den Schlussteil von „Tannhäuser“ auf und kraftvoll und fulminant endete ein emotionaler und mit vielen Höhepunkten gespickter Konzertabend.

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