Wie der ländliche Raum gestärkt aus der Pandemie hervorgehen kann

Von links: Mike Theimer, Srita Heide, Stephan Eichhorn, Winfried Ottmann und Horst Bartel.

Birstein
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Ein Vorteil des ländlichen Raums in der Corona-Pandemie ist, dass er den Menschen mehr Platz bietet als die Städte.

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Er hat sich als Rückgrat der Ballungsräume erwiesen und nimmt vorweg, wonach immer mehr Städter streben: ein ausgewogeneres und nachhaltigeres Leben. Andererseits geht vielen Kommunen finanziell die Puste aus: Breitbandausbau und Digitalisierung als Elemente der Daseinsvorsorge, die Homeoffice und Co-Working erst möglich machen, lassen immer noch zu wünschen übrig, der Rückzug des Einzelhandels lässt die Ortskerne veröden.

Greifbare Chancen nutzen
„Wir dürfen nicht zulassen, dass die Pandemie die Probleme des ländlichen Raums verstärkt, sondern müssen Mittel und Wege finden, um die greifbaren Chancen zu nutzen“, sagt Srita Heide. Auf Einladung der CDU Birstein war die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Main-Kinzig-Kreis mit einer Wirtschaftsdelegation ihrer Partei zu Besuch bei der Eichhorn AG, erfolgreiche Baumarkt-Gruppe mit Filialen im „Drei-Kreis-Eck“ Main-Kinzig, Wetterau und Vogelsberg. Vorstand Stephan Eichhorn stimmt der Politikerin zu: „Wir selbst können uns über die wirtschaftliche Lage derzeit nicht beklagen. Doch viele andere heimische Unternehmer, insbesondere Einzelhandel und kleine Betriebe, stehen vor großen Herausforderungen.“ Auch Srita Heide weiß Ähnliches zu berichten, denn als Vorsitzende der AG-Wirtschaft der CDU-Fraktion MKK, sie ist begehrte Ansprechpartnerin der hiesigen Firmen. „Viele Unternehmer wissen, dass sie ihre Geschäftsmodelle und -strategien anpassen müssen. Zu Recht erwarten sie von Politik und Verwaltung, sie dabei aktiv zu unterstützen. Fördermittel müssen gezielt bereitgestellt werden, um innovative Konzepte umzusetzen.“

Intensiv und zielgerichtet
Der Main-Kinzig-Kreis hat diesen Weg bereits eingeschlagen, wie CDU-Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann berichtet: „Wir haben beispielsweise die Sichtbarkeit der heimischen Firmen entschieden gestärkt: Auf der MKK-Website sind sie aufgelistet und kategorisiert, um so potenziellen Kunden alle wichtigen Informationen leicht auffindbar zur Verfügung zu stellen.“ Auch müsse die Zusammenarbeit der Kommunen intensiver und zielgerichteter sein, findet Srita Heide: „Da ist nicht Wettbewerb angesagt, sondern Ergänzung. Wenn sich eine Kommune im Einzelhandel auf ein Segment konzentriert und die Nachbarkommune auf ein anderes, gewinnen beide – statt sich die Kunden gegenseitig streitig zu machen.“ Sie ist sich sicher: „Der ländliche Raum kann gestärkt aus der Pandemie hervorgehen, wenn wir jetzt durch die richtigen Konjunkturprogramme auch auf Bundesebene die Weichen stellen.“

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