Prominente Schützenhilfe aus dem hohen Norden

Bruchköbel
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Er ist der zweijüngste Abgeordnete des Deutschen Bundestages und der jüngste, der seinen Wahlkreis 2017 direkt gewinnen konnte – gegen die Konkurrenz von rechts, die AfD.

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Die Rede ist von Philipp Amthor, der auf Einladung der Jungen Union Main-Kinzig und deren Spitzenkandidat zur Landtagswahl, Max Schad, in dieser Woche zu Gast in Bruchköbel war. Moderiert von Tim Lauth entwickelte sich eine muntere Diskussionsrunde, an der auch die Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU Main-Kinzig, Dr. Katja Leikert teilnahm.

Zahlreiche, insbesondere jüngere, Parteimitglieder und Interessierte wollten den Ausführungen des 25-jährigen aus Mecklenburg-Vorpommern lauschen - kein Wunder, schließlich hat sich Amthor vor allen Dingen aufgrund seiner Wortgewandtheit und seinem forschen Auftreten im Plenum des Bundestages bereits in seiner ersten Legislaturperiode einen gewissen Kultstatus erarbeitet.

Und der Gast aus dem hohen Norden nahm seine Zuhörer mit auf einen Parforceritt durch die aktuelle Innen-, Landes- und Europapolitik. Unter anderem brach der studierte Jurist eine Lanze für den (ehemaligen) Präsidenten des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, den er nach wie für einen ausgewiesenen Experten hält, und der in seiner Amtszeit viel im Kampf gegen Extremismus von links und rechts geleistet habe. Die – durchaus kontrovers diskutierte – Entscheidung von Bundesminister Seehofer, Maaßen als Staatsekretär ins Innenministerium zu versetzen, wird deswegen von Amthor folgerichtig auch unterstützt. Reichlich Erfahrung hat Amthor gesammelt, wenn es darum geht, der AfD den Wind aus den Segeln zu nehmen. Eindringlich rief er seine Zuhörer dazu auf, sich nicht einschüchtern zu lassen und sich mit Fakten statt Populismus vom rechten Rand abzugrenzen ohne die Sorgen der Bevölkerung ungehört vom Tisch zu wischen.

Landtagskandidat Max Schad hatte eingangs der Veranstaltung seine Ziele vorgestellt, für die er im Falle seiner Wahl kämpfen will. Ganz oben auf der Agenda des 35-Jährigen stehen eine zuverlässige Betreuungskette – vom U-3-Bereich über die Kita bis zur Grundschule - die Themen Sicherheits-, Bildungs-, Verkehr- und Gesundheitspolitik sowie eine verantwortungsvolle Haushaltspolitik, die auch die Bedürfnisse der jüngeren Generation im Blick hat.

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