Großbrand in Bruchköbel: Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Bruchköbel
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Bei einem Brand auf dem Gelände des Geflügelzuchtvereins in der Gleiwitzer Straße in Bruchköbel (wir berichteten) sind am Dienstagnachmittag mehrere Gebäude und eine Gartenhütte Opfer der Flammen geworden. Glücklicherweise befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs keine Tiere in den betroffenen Gebäuden. Die Feuerwehr konnte dank dem schnellen Eingreifen eine Ausbreitung auf angrenzende Gärten und Wohnhäuser verhindern.

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Um 16:16 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr ein. „Brennt Gartenhütte beim Geflügelzuchtverein“ war die Meldung mit der sich die ersten Kräfte auf den Weg machten. Sieben Minuten nach dem Alarm trafen die ersten Feuerwehrleute vor Ort ein und begannen umgehend mit dem Schutz der angrenzenden Wohnhäuser und Gärten. „Die Flammen hatten sich bereits bis zu den Nachbargrundstücken vorgearbeitet, ein paar Minuten später und das Feuer hätten auch die angrenzenden Wohnhäuser im Kinzigheimer Weg - südlich des Vereinsgeländes - gefährdet“, berichtete ein Sprecher der Feuerwehr. Die Flammen fanden in den Holzbauten sowie der angrenzenden Vegetation reichlich Nahrung um sich ungehindert auszubreiten.

Da sich das Feuer in mehreren Richtungen ausbreitete und ein weiterer Kräftebedarf absehbar war, wurden vom Einsatzleiter umgehend weitere Abteilungen der Feuerwehr der Stadt Bruchköbel mit Personal und Fahrzeugen nachalarmiert. „Wir haben von Beginn an mit massivem Wassereinsatz das Überlaufen der Flammen auf die Nachbargrundstücke verhindern können“, so der Sprecher abschließend. Am Ende zerstörte der Brand zwei Gebäudeteile auf dem Grundstück des Geflügelzuchtvereins sowie eine Gartenhütte auf einem Nachbargrundstück. Verletzte waren durch das Feuer nach bisherigen Erkenntnissen keine zu beklagen. Auch die vom Brand betroffenen Ställe der Geflügelzüchter waren nach bisherigen Informationen aufgrund anstehender Renovierungsarbeiten an Gebäuden auf dem Gelände nicht belegt. Die Geflügelzüchter konnten allerdings Geflügel aus angrenzenden Käfigen rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Die Anwohner stellten der Feuerwehr mehrere Kisten Mineralwasser an der Einsatzstelle zur Verfügung und bedankten sich mehrfach bei den Einsatzkräften für ihre Arbeit. Das DRK Bruchköbel stockte diese spontane Unterstützung der Nachbarschaft durch weitere Getränke und einem kleinen Imbiss vor Ort auf. Insgesamt waren bei diesem Einsatz rund 50 Kräfte der Feuerwehr sowie 10 Einsatzkräfte des DRK (Regelrettungsdienst und Bereitschaft des Ortsvereins Bruchköbel) eingesetzt. Die Feuerwehr Hanau-Mittelbuchen stellte zwischenzeitlich Kräfte für die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft im Stadtgebiet von Bruchköbel zur Verfügung.

Text: Benjamin Thoran. Foto: Sehring/FF Stadt Bruchköbel-Innenstadt

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