Die "Schüsse", die am Montagmorgen angeblich auf ihn abgegeben worden seien (wir berichteten), hat sich der Mitteiler vermutlich nur ausgedacht. Zu dieser ersten Bewertung sind Kripo und Staatsanwaltschaft Hanau nach einer umfangreichen Spurensuche und nach einer Vernehmung des vermeintlichen Opfers gekommen.

In einer Unterführung im Bruchköbler Stadtteil Niederissigheim sollen am Montagmorgen erneut Schüsse gefallen sein. Das behauptet zumindest der 50-jährige Mann, auf den an gleicher Stelle bereits am vergangenen Donnerstag geschossen worden sein soll (wir berichteten). Die Polizei hat auch diesmal die Ermittlungen aufgenommen.

Nach der mutmaßlichen Schussabgabe am Donnerstagmorgen im Stadtteil Niederissigheim (wir berichteten) nahmen Polizeibeamte am Abend, gegen 19.35 Uhr, in der Rhönstraße in Hanau einen 20 Jahre alten Tatverdächtigen vorläufig fest. Bei dem Mann handelt es sich um den Sohn des mutmaßlichen Geschädigten. Eine Waffe wurde bislang nicht aufgefunden.

Noch unklar sind die Hintergründe einer Schussabgabe am Donnerstagmorgen auf einen 50-jährigen Mann in Bruchköbel. Die Staatsanwaltschaft Hanau hat aufgrund des bisher bekannten Sachverhaltes ein Ermittlungsverfahren wegen eines versuchten Tötungsdelikts eingeleitet. In diesem Zusammenhang bittet die Kripo Hanau Augenzeugen, die Ermittlungen zu unterstützen und sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.

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