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Die Kinder beschäftigen sich an den unterschiedlichen Spielstationen auf dem großzügigen Areal, das geschützt am Ortsrand auf einer Lichtung liegt. Gehäckselte Holzstücke machen den Untergrund weich. Die Kinder sind hier fast ständig an der frischen Luft, bei jedem Wetter. Falls es doch zu ungemütlich draußen ist, stehen den zwei Gruppen, in denen Kinder über und unter drei Jahren betreut werden, zwei große Bauwagen zur Verfügung. Der Main-Kinzig-Kreis unterstützt dieses Betreuungsangebot mit 20.000 Euro aus dem Kreisausgleichsstock.

„Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine große Herausforderung nicht nur für die betroffenen Eltern, sondern auch für die Kommunen, die geeignete Betreuungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen müssen“, erläuterte Landrat Thorsten Stolz (SPD) bei seinem Besuch im Waldkindergarten, wo Leiterin Daniela Angerer die Besucher in Empfang nahm. Der Main-Kinzig-Kreis gewährt für jede neue Kita-Gruppe einen Anerkennungsbetrag in Höhe von 10.000 Euro – als Dank für die finanziellen Anstrengungen der Kommunen, den Eltern verschiedenste Betreuungsmöglichkeiten anbieten zu können. Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz (SPD) und Peter Betz, der im Ordnungsamt bei der Gemeinde für die Kindertagesstätten zuständig sind, erklärten dem Landrat, dass Betreuungsplätze im Waldkindergarten gefragt seien.

„Der Waldkindergarten wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen und hat damit trotz seiner räumlichen Lage am Ortsrand einen festen Platz innerhalb der Dorfgemeinschaft gefunden“, sagte der Bürgermeister und bedankte sich für die Zuwendung. In der Einrichtung unter freiem Himmel werden die Kinder in einem Zeitfenster von 7.45 bis 15 Uhr betreut. Wie die Leiterin erläuterte, sind die Kinder mit Feuereifer dabei, wenn es darum geht, selbst etwas zu bauen oder mit der Schaufel zu graben und benötigen dabei kaum Anleitung. An großen Tischen wird gebastelt und gemalt. Jedes Kind bringt morgens einen Rucksack mit, in dem sich Kleidung zum Wechseln befindet. So sind die Kinder für jede Witterung gut ausgerüstet. „Das ist ein wunderbares Projekt, das es den Kindern ermöglicht, den ganzen Tag an der frischen Luft zu sein. Waldkindergärten sind eine wertvolle und interessante Ergänzung im Betreuungsangebot jeder Kommune“, sagte der Landrat. Bürgermeister Eitz bedankte sich bei Thorsten Stolz für die gute Zusammenarbeit mit dem Main-Kinzig-Kreis, die es ermögliche, auf unkomplizierte Weise pragmatische Lösungen zu finden, wenn es um die Auslastung der Kindertagesstätten gehe.

Foto: Landrat Thorsten Stolz (links) überbrachte eine Zuwendung aus Mitteln des Kreisausgleichsstocks in Höhe von 20.000 Euro für die Schaffung von zwei Kinderbetreuungsgruppen im Waldkindergarten Somborn. Mit im Bild die Leiterin des Waldkindergartens, Daniela Angerer, Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz und Peter Betz (Ordnungsamt der Gemeinde Freigericht, von links).

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