Wählergemeinschaft will sich "Raserproblem" in Bernbach annehmen

Bernbach
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"Seit Jahren gibt es in Bernbach Probleme. Und zwar ist es für die Anwohner der Durchgangsstraßen Lindenstraße/Spessartstraße, gewiss auch der Birkenhainerstraße und der Dr.-Schmitt-Straße, schwierig, mit Rasern umzugehen", so die Wählergemeinschaft "Die Freigerichter" in einer Pressemitteilung.

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Insbesondere am Ortsausgang Bernbachs in Richtung Linsengericht würden sich die seit mindestens 20 Jahren dort lebenden und für eine Verkehrsberuhigung kämpfenden Anwohner darüber beschweren. Jetzt wollen sich „Die Freigerichter“ der Sache annehmen. 

Seit einiger Zeit würden sich die Anwohner über die sozialen Medien Luft. "Es wurde zum Beispiel bei den letzten Kommunalwahlen auf eine andere Freigerichter Partei gesetzt, in der Hoffnung, dass auch diese Dinge für die kleinen Bürger bewegen könne", erklärt Waldemar Gogel, Listenkandidat der Wählergemeinschaft zur Kommunalwahl am 14.03.2021, der auf dieser Ebene angeschrieben wurde. „Leider haben wir aufs falsche Pferd gesetzt“ – so habe ein weiteres Zitat einer Bürgerin gelautet.

"Auch beim Bürgermeisterwahlkampf 2018 war nur ein Kandidat kurz vor Ort. Es werde seit Jahren dringend um Verkehrsberuhigung und auch -kontrollen an diesem Standort gebeten. Starker Motorrad- und Lkw-Lärm, überhöhte Geschwindigkeiten beim Ein- und Ausfahren Bernbachs und ständig steigendes Verkehrsaufkommen machen es den Bürgern schwer, die dort am Ortsausgang leben", seien. Beschwerden beim Ordnungsamt nicht gehört worden.

"Es scheint unverständlich, warum eine Tempo-30-Zone 200 Meter vor dem Ortsausgang aufgehoben wird. Es komme tatsächlich auch mal vor, dass sogar Kontrollmessstellen installiert würden, jedoch diese dann genau in der 30er-Zone. Es wurde den Anwohnern nach am Ortsausgang in den vergangenen beiden Jahrzehnten kein Messwagen gesehen – und es bewegt sich auch nichts, was nun auch von anderen Mitbewerbern bei der Kommunalwahl festgestellt wurde. Wichtig sind zwar Fahrradwege samt Beleuchtung, doch zuvor muss der Verkehrssicherheit Rechnung getragen werden", machten sich kürzlich vor Ort Dr. Michael Aul, Waldemar Gogel und Stefan Adrian, alle drei Kandidaten der „Freigerichter“, direkt ein Bild der geschilderten Situation und reagierten spontan auf das Anliegen.

Sie stellten fest, dass an der Bushaltestelle etwa 100 Meter weiter eine digitale Geschwindigkeitsanzeige installiert ist. „Wieso erst an der ersten Laterne nach der Ortseinfahrt?“, wundert sich Dr. Michael Aul, denn an der Bushaltestelle sei diese gar nicht sichtbar, wenn ein Bus halte. Die Anzeigetafel scheine auch nur vorübergehend – beispielsweise zu Schulbeginn – in Betrieb zu sein: „Wieso nicht dauerhaft?“, fragt er kopfschüttelnd. Jedoch sorge die digitale Anzeige laut den Anwohnern zumindest für etwas Entspannung. „Die Freigerichter“ fordern, diese stationäre Geschwindigkeitsanzeige an einen besseren Standpunkt in der Nähe der Ortseinfahrt zu verlegen, um besser sichtbar auf Geschwindigkeitsdrosselung hinzuweisen, wenn schon wenig beziehungsweise keine Messungen an diesen Brennpunkten stattfinden würden. „Dies ist auch durchaus möglich, da diese Anzeigen auch solarbetrieben erhältlich und damit autark von Stromversorgungen sind“, berichtet Stefan Adrian aus eigener Erfahrung.

Dieses ist nur eines der Themen, denen sich „Die Freigerichter“ – nicht nur bis zum 14.03.2021 – annehmen wollen: "Falls den Bürgern noch was auf dem Herzen liegen sollte, bitten „Die Freigerichter“ um eine Kontaktaufnahme unter 0151 21074940 an Werktagen von 16-19 Uhr. Gerne auch über WhatsApp. Die ist seit kurzem ebenfalls online https://www.diefreigerichter.de/. Dort kann man in ein Kontaktformular schreiben. Auch ist weiterhin ein Austausch über Facebook möglich."

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