„Main-Kinzig blüht“: Unternehmen blühen auf

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Die Initiative „Main Kinzig blüht“ des Main-Kinzig-Kreises in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband (LPV) geht neue Wege.

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Nachdem bereits zahlreiche Städte und Gemeinden das 2016 gestartete Programm zur Anlage von heimischen Blühwiesen umsetzen, werden nun gezielt Unternehmen angesprochen. Unter dem Motto „Unternehmen blühen auf“ wendet sich die Fortsetzung der Maßnahme direkt an Unternehmen. Dabei setzt Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler auf ein großes Potenzial im Main-Kinzig-Kreis: „Wenn wir nach vorsichtigen Schätzungen davon ausgehen, dass allein unter den 20.000 bei der IHK registrierten Unternehmen 50 über Flächen von rund 3.000 Quadratmetern verfügen, dann reden wir alleine hier über 15 Hektar, auf denen viel Blüh-Potenzial steckt.“

Die Beratung im Rahmen von „Unternehmen blühen auf“ durch einen Fachberater ist kostenlos. Nur die unternehmensseitige Verpflichtung, wirklich Flächen umwandeln zu wollen, ist Voraussetzung für die Förderung. Als Ergebnis einer geförderten Beratung steht den Unternehmen eine Pflanz- und Pflegeplanung zur Verfügung, die konkret umgesetzt werden kann. Weitere Informationen finden interessierte Unternehmen unter www.unternehmen-bluehen-auf.de.

„Neben ökologischen Gründen, Blühwiesen anzulegen, zahlt sich Umweltengagement auch in barer Münze aus“, erklärt Dorothee Dernbach, die als eine der Fachplanerinnen im Auftrag des Kreises unterwegs ist. „Eine Blumenwiese wird ein- bis zweimal jährlich gemäht. Rasenflächen erfordern den gut 20-fachen Mähaufwand.“

Die Gemeinde Freigericht und der Gewerbeverein Freigericht unterstützen die Initiative des Kreises. Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz (SPD) und Gewerbevereinsvorsitzender Marco Adam appellieren gemeinsam an die Gewerbebetriebe eigene Maßnahmen zu ergreifen, bzw. sich bei dem Projekt zu beteiligen. Wo immer es möglich ist betriebseigene Grünflächen insektenfreundlicher zu gestalten, werde dies zur Verbesserung der biologischen Vielfalt beitragen.

Foto: Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz (links) und recht den Vorsitzenden des Gewerbeverein Freigericht 1980, Marco Adam.

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