Großzügige Spende für artenreichen Freigerichter Zukunftswald

Freigericht
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Bei wunderbarer spätherbstlicher Stimmung fand dieser Tage unter Beachtung der Corona-Abstands-Regeln in der Nähe der Dicken Tanne ein Treffen zur Förderung des Freigerichter Waldes statt.

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Jürgen Koptisch, Geschäftsführer der Firma Dymafol aus Linsengericht, war gemeinsam mit seiner Frau und Mitarbeiterin Petra Koptisch gekommen, um der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald die Nachricht einer großzügigen Spende in Höhe von 2.000 Euro zur Beschaffung von Forstpflanzen zu überbringen. Die Spendenübergabe erfolgte symbolisch an die Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (Ortsgruppe Freigericht), Frau Marion Lofink, in Form eines großen „Megaschecks“. Der Zweite Vorsitzende der örtlichen Gruppe der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Herr Thomas Röll freute sich ebenso wie der Freigerichter Förster, Markus Betz, über diese finanzielle Unterstützung zum weiteren Ausbau des bereits artenreichen Freigerichter Waldes.

Diese beachtliche Spendensumme kommt zustande, weil die Fa. Dymafol keine Weihnachtspräsente mehr an Ihre Kunden austeilt, sondern dieses Geld seit einigen Jahren einer regionalen sozialen oder umweltfreundlichen Einrichtung zukommen lässt. Schon im letzten Jahr ging die Spende für den Erhalt und die ökologische Stabilisierung unseres natürlichsten Ökosystems vor unserer Haustüre, an den Gemeindewald Freigericht. Die Firma Dymafol habe ihre Geschäftstätigkeit 1984 im Verpackungshandel begonnen und sei seit 2010 Mitglied der Qpartner, einem Verband mittelständischer Verpackungshändler, erklärte Geschäftsführer Jürgen Koptisch bei der Spendenübergabe. Man biete den Kunden umfangreiche Verpackungslösungen an und setze dabei auf nachhaltige Verpackungslösungen. So verfüge man bereits heute über ein großes Angebot umweltfreundlicher Verpackungen und strebe an, die Plastikverwendung deutlich unter 50 % zu drücken und für jedes Packmittel ein umweltfreundliches Produkt aus nachwachsenden Rohstoffen anzubieten.

„Dieses Umweltbewusstsein der Fa. Dymafol schlägt auch eine wunderbare Brücke zum naturnahen Freigerichter Wald als Lieferanten des nachwachsenden Rohstoffs Holz“, wie der Freigerichter Förster Markus Betz feststellte. Aber der ökologische Wirtschaftswald könne außer umweltfreundlicher Rohstoffproduktion ja noch viel mehr und erbringe ein ganzes Bündel weiterer lebensnotwendiger Ökosystemleistungen für die Gesellschaft, fügte der Freigerichter Förster hinzu. „In der aktuellen Coronapandemie hat der artenreiche Freigerichter Wald auch seine Systemrelevanz als Erholungsraum, ursprüngliche Freizeitlandschaft und natürliche Gesundheitsoase gezeigt“ ergänzt Marion Lofink von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald während der Spendenübergabe. So seien nicht nur die Waldwege durch viele Erholungssuchende und Freizeitsportler, wie Radfahrer, Wanderer und Reiter uvm., genutzt worden, sondern der Waldspielplatz am SDW-Vereinsheims an der Dicken Tanne sei gerade auch von Familien stark besucht gewesen. Die Förderung dieser gesellschaftlichen Aspekte des artenreichen Lebensraumes Wald spiele für die SDW neben seinen ökologischen und ökonomischen Funktionen schon immer eine wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang seien auch die öffentlichen Publikumsveranstaltungen der SDW Freigericht am 1. Mai und an Silvester zu sehen. Diese ermöglichten nicht nur reichlich soziale Kontakte und die Pflege des gesellschaftlichen Miteinanders sondern durch die dabei erzielten Einnahmen auch noch die Spendenfinanzierung ökologischer Maßnahmen im Freigerichter Wald.

Durch die behördlichen und gesundheitspolitisch veranlassten Kontaktbeschränkungen mussten in diesem Jahr das Waldfest am Ersten Mai und der fröhliche Jahresabschluss zu Silvester an der Dicken Tanne leider ausfallen. Die Einnahmen aus beiden Veranstaltungen fehlen nun der SDW Freigericht in diesem Jahr für die Unterstützung waldökologischer Projekte. Dieser Umstand ist für die Firma Dymafol ein weiterer Grund gewesen, nach einer gleichermaßen großzügigen Spende für den Gemeindewald Freigericht im Dezember 2019, nun der SDW Freigericht für ihre Pflanzaktion „Wir wollen Wald“ auch in diesem Jahr zu spenden. Mit dem abschließenden Hinweis auf die Tatsache, dass schon in der Vergangenheit die gezielte und fachmännisch sinnvolle Verwendung solcher Spenden für die Erhöhung der Artenvielfalt und die ökologische Stabilisierung des Freigerichter Waldes genutzt werden könnte, bedankte sich der Freigerichter Revierförster Markus Betz bei Jürgen und Petra Koptisch wie auch den Mitarbeitern der Firma Dymafol vielmals für die Spende. Ein herzliches Dankeschön ging auch an die SDW Freigericht und die anwesenden SDW Verantwortlichen Marion Lofink und Thomas Röll für ihren Einsatz für einen naturnahen Freigerichter Wald.

Foto: Gemeinsam für den Freigerichter Zukunftswald. Symbolische Spendenübergabe von Jürgen Koptisch (Firma Dymafol) an Marion Lofink (Erste Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Freigericht) im Freigerichter Wald. Auf dem Foto sind zu sehen (von rechts nach links): Petra Koptisch, Jürgen Koptisch (Fa. Dymafol), Marion Lofink, Thomas Röll (SDW Freigericht) und Markus Betz (Revierförsterei Freigericht).

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