Großer Sprung für die digitale Infrastruktur in Freigericht

Freigericht
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Seit mehr als 10 Jahren fordert die SPD-Freigericht den Ausbau der digitalen Infrastruktur in Freigericht und knüpft daran auch immer wieder konkrete politische Forderungen und Anträge.

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Ein Meilenstein auf dem Weg zur Digitalkommune ist geschafft und ein weiterer wird demnächst folgen. Mit der Bereitstellung von kostenlosem WLAN in allen Ortsteilen hat die Gemeinde nun durch das Hessen-Programm „Digitale Dorflinde“ dieses alte Ziel umgesetzt. „Es freut mich ganz besonders, dass dieses Angebot nun in allen Ortsteilen zur Verfügung steht“, merkt der Fraktionsvorsitzende der SPD Joachim Heldt an. Und wie die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Susanne Friske ergänzt, „profitieren alle, die keinen üppigen Datentarif zur Verfügung stehen haben oder aber auf andere Netze angewiesen sind, die hier keine gute und schnelle Datenabdeckung anbieten.“ Denn eines sei aus Sicht der SPD klar, das benötigte Datenvolumen, mit Blick auf das was kommt, Stichworte Virtual Reality und Augmented Reality, wird stetig weiter wachsen und Angebote müssen zum Datentransfer auch immer wieder auf WLAN zurückgreifen können.

Ein weiterer Meilenstein aus Sicht der SPD sei die bevorstehende Einführung des LoRaWAN. „Dieses Schmalbandnetzwerk stößt für uns die Tür zum Internet der Dinge auf“, erklärt Sascha Heising und ergänzt weiter „messen, steuern und überwachen mit LoRaWAN machen wir unsere Gemeinde sicherer, arbeiten effizienter und letztlich wirtschaftlicher“. Aus Sicht der SPD gebe es vor allem im Bereich des Klima- und Katastrophenschutzes die ersten Baustellen, damit die Einsatzkräfte an den wichtigen Punkten sind, bevor es kritisch wird. So können die Wasserpegelstände der Bäche übermittelt werden, auch um z.B. bei Hochwassergefahr automatisiert eine SMS an die Anwohner zu versenden und zwar bevor das Wasser schon im Keller steht. „Aber auch gegen Corona hätten wir ein effektives Werkzeug in der Hand, in dem wir zielgerichtet Lüften können“, meinen die drei SPD-Mitglieder. LoRaWAN wird aber nicht nur exklusiv der Gemeinde zur Verfügung stehen, sondern allen; Private und Gewerbetreibende sind herzlich eingeladen sich zu beteiligen, wenn der Dienst zur Verfügung steht.

Mit der Realisierung dieser beiden SPD-Forderungen nimmt die Partei bereits das nächste große Ziel in den Fokus: Flächendecke Glasfaseranschlüsse bis ins Haus, ebenfalls eine jahrelange Forderung der SPD. „Corona dürfte auch dem letzten gezeigt haben, welche Bedeutung ein schneller Internetanschluss hat“, führt Sascha Heising aus und fügt an „die Datenmengen, insbesondere auch beim Upload, werden schnell weiter steigen, das wird nur mit Glasfaser funktionieren“. Susanne Friske ergänzt, „es freut uns natürlich, dass der Main-Kinzig-Kreis nun die Gewerbegebiete und Schulen in den Blick nimmt, das reicht uns aber nicht“. Die Botschaft der SPD ist daher wenig überraschend: Glasfaser bis ins letzte Freigerichter Haus, lieber heute statt morgen!

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