Rathaus soll Senioren bei Fahrt zum Impfzentrum unterstützen

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Seit der zweiten Januarwoche werden auch Freigerichterinnen und Freigerichter, die über 80 Jahre alt sind, vom Land angeschrieben, um sich in einem der in Hessen bisher freigegebenen sechs Impfzentren von insgesamt 28 hessenweit impfen zu lassen.

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"Für den Main-Kinzig-Kreis ist Frankfurt zuständig. Ein Unding für oftmals nicht mehr mobile oder in einer anderen Art eingeschränkte Ältere, die für diesen lebensrettenden Pieks gegen Corona bis nach Frankfurt fahren müssen. Fehlen dann noch Angehörige, die fahren könnten, ist es unmöglich, das vorgegebene Impfzentrum zu erreichen. Auch eine Fahrt mit dem Taxi sprengt bei manchen den finanziellen Rahmen, eine 'Krankenfahrt' ist es nicht und in öffentliche Verkehrsmittel trauen sich Betagte einfach nicht mehr ohne Begleitung hinein. Obwohl nun aktuell das Land Hessen eine Kostenübernahme für Taxifahrten zur Frankfurter Festhalle zugesichert hat, wissen die Freigerichter Bürgerinnen und Bürger bis dato nicht, ob, woher, wie und wann sie ihre Kosten ersetzt bekommen; ein klarer Weg seitens der Landesregierung konnte man in diesem Zusammenhang leider noch nicht feststellen. Deswegen bitten „Die Freigerichter“ in der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung um Beantwortung ihrer Anfrage. Sie wollen wissen, ob es Hilfestellung von Seiten der Verwaltung gibt, dass ältere Mitbürger zu den Impfzentren gefahren werden und ob es bereits diesbezügliche Anfragen um Unterstützung gab", so die neue Wählergemeinschaft "Die Freigerichter" in einer Pressemitteilung.

Carmen Adrian, Listenkandidatin für die Kommunalwahl, die sich für soziale Angelegenheiten stark macht, verzeichnet bereits verzweifelte Anfragen aus der Bevölkerung, die überhaupt nicht wissen, wie sie nach Frankfurt kommen sollen und ob die Gemeinde da nicht helfen könnte: "Viele sagen „impfen ja, aber nach Frankfurt können wir nicht. Auch wenn es ein Unding ist, trotz vorhandener, seit Mitte Dezember startbereiter Impfzentren in Gelnhausen und Hanau, nach Frankfurt zu müssen, müsse die Gemeinde Freigericht doch ihrem sozialen Selbstverständnis nach und ohnehin nach dem Hanauer Vorbild ihren Senioren helfen und kurzfristig eine Transportmöglichkeit organisieren können. Der Hanauer Oberbürgermeister jedenfalls lässt seine Bürger in dieser Altersgruppe nicht allein, wenn sie keine Transportmöglichkeit nach Frankfurt haben. Er wie auch die Kreisspitze hatten sich bereits in der vorvergangenen Woche mit Nachdruck gegen die Strategie des Landes gewandt hatte, vorläufig exklusiv nur sechs regionale Impfzentren in Betrieb zu nehmen, obwohl vor Ort welche einsatzbereit sind."

„Wir hoffen, dass die Gemeinde kurzfristig eine Transportmöglichkeit nach Frankfurt schafft, bis die Impfzentren in Hanau und Gelnhausen an den Start gehen. Das wird ein überschaubarer Zeitraum sein, der finanziell mit Hilfen des Landes unterstützt werden könnte; auch bis die Zahlungsmodalitäten für eventuelle Taxikosten geklärt sind“, so der dringende Apell der „Die Freigerichter“ in Richtung der Rathausspitze.

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