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Ein Bürgerbus soll das Nahverkehrsangebot erweitern und ergänzen, ohne mit der bereitsvorhandenen Taktung des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) in Konkurrenz zu treten. Ein derartiges Angebot ist somit in erster Linie eine Selbsthilfemaßnahme zur Verbesserung der Mobilität für ältere oder nicht mobile Freigerichter für Fahrten zum Arzt, ins Krankenhaus oder zum Einkaufen. Für viele Bürger ohne eigenes Auto ist es schwierig, die Wege zum Einkaufen, zum Rathaus, Bank oder Arzt usw. allein zu bewältigen. Seniorinnen und Senioren sind somit eine wichtige aber nicht ausschließliche Zielgruppe.

Ein wesentliches Grundprinzip eines Bürgerbusses lautet „Bürger fahren für Bürger“. Hierzu wird in der Regel ein Bürgerbusverein gegründet. Dieser entwickelt die Strecken und Fahrtkonzepte vor Ort, die sich an den Bedürfnissen und Möglichkeiten der Freigerichter Bürger orientieren. Ein Bürgerbus kombiniert somit in Kooperation mit unserer Gemeinde, der örtlichen Wirtschaft und der Verkehrsunternehmen das Ehrenamt und die Ortskenntnis. Zugleich leistet ein Bürgerbus einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der örtlichen Identität und der sozialen Gemeinschaft.

„Als Vorbereitung zur Umsetzung dieser sozialen Idee hatte die SPD-Fraktion bereits im September 2018 in der Gemeindevertretung beantragt, dass unser Gemeindevorstand prüft, in welcher Form ein Projekt Bürgerbus in Freigericht realisiert werden könnte, welche Förderprogramme hierzu genutzt werden könnten und welche kurz-, mittel- und langfristigen Kosten anfallen“, erläutert die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Susanne Friske, die sich in der SPD-Fraktion für das Thema Nah(e)mobilität engagiert. Bevor es jedoch zur weiteren Diskussion über die Umsetzung dieser Bürgerbusidee in Freigericht kam, beschloss die SPD-Fraktion die Erfahrungen aus einem Pilotprojekt in Linsengericht abzuwarten.

„Es muss das Rad nicht immer neu erfunden werden“, so Peter Panzner, der sich in der SPD-Fraktion dem Thema Sozialengagement widmet und er berichtet: „Deshalb stellen wir jetzt den Antrag in der Gemeindevertretung, dass ein Vertreter der Gemeinde Linsengericht eingeladen wird, um im Ausschuss für Soziales über die fast einjährigen Erfahrungen mit einem Bürgerbus in Linsengericht zu berichten“. Anschließend möchte die SPD-Fraktion dieses Thema auf der Basis der Linsengerichter Informationen in den Gemeindegremien weiter diskutieren. „Wir gehen davon aus, dass das Erfolgsmodell in Linsengericht auch auf unsere Gemeinde übertragbar ist und hoffen, dass sich nach der Kommunalwahl im März diesen Jahres die Mehrheit der Gemeindevertretung unserer Idee anschließen wird“, erklärt Susanne Friske abschließend.

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