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"Unter anderem geht es um die Schaffung von Zisternen in Altbauten im Rahmen des Hochwasserschutzes, was die Grünen beantragt hatten und wozu die Fraktion "Die Freigerichter" einen Ergänzungsantrag eingereicht hat.

"So lautet die Intention des Grünen-Antrags, Regenwasseranlagen im Bestand Wohnungsbau und Nichtwohnungsbau zu fördern, um den bestmöglichen Hochwasserschutz bei Starkregen zu gewährleisten. Das heißt, beantragt wurden die Übernahme von 30 Prozent der Kosten für eine Zisterne sowie deren Anschluss – also ein maximaler Förderbetrag von 2.000 Euro. Es sollen dafür insgesamt 30.000 Euro im Jahr bereitgestellt werden", schlagen. „Die Freigerichter“ eine Ergänzung vor, denn in Altbauten gebe es sehr oft Heizöltanks, die stillgelegt seien oder wegen Umstellung auf Gasheizungen werden sollen. Hier sei es technisch möglich, diese professionell reinigen zu lassen, um sie dann als Wasserzisterne nutzen zu können.

"Dieses hat auch den Vorteil, dass der Garten unberührt bleibt, also kein Loch extra für eine Zisterne gebaggert werden muss" machte sich der „Freigerichter“-Listenkandidat Heinz Niereisel darüber Gedanken: "Soll man einen alten Öltank anderen Heizmöglichkeiten zuführen, entsorgen oder stilllegen? Ein Pelletstank? Ein Wärmepufferspeicher? Oder gibt es alternative Ideen für den Umwelt- und Hochwasserschutz?" Deswegen sollte nach Überzeugung der „Freigerichter“ die Zisternen-Förderung auf die Umnutzung von vorhandenen Heizöltanks ausgedehnt werden. Eine Nutzungsumwandlung von diesen Tanks sollte deshalb bezuschusst werden, was vielleicht für machen Hausbesitzer eine kleinere Hürde sei, weil der Tank schon vorhanden sei und somit nur einer Reinigung bedürfe. Denn die Kosten für eine Öltankentsorgung seien abhängig von der Art des Öltanks und der Größe.

"Einen 3.000 Liter Stahltank zu demontieren, kostet ab ca. 1.200 Euro. Einen 10.000 Liter Stahltank zu demontieren, liegt eher bei 2.000 Euro. Stilllegen ist etwas günstiger. Hier muss der Tank gereinigt und die Innenhülle fachgerecht entsorgt werden. Die Preise dafür liegen bei rund 600 bis 800 Euro für einen 3.000 Liter Tank und bei 800 bis 1.200 Euro für einen 10.000 Liter Öltank. Optional kann man aber auch eine Reinigung durch einen erfahrenen und zugelassenen Fachbetrieb für die Lagerung von Regenwasser hinzukaufen. Die Kosten hängen dabei sehr stark von dem Zustand des Öltanks ab und sind allerdings nur schwer zu kalkulieren. Einen solchen Tank umzubauen kostet circa 6000 Euro, je nachdem ob noch Heizöl abgesaugt werden muss oder ob es ein doppelwandiger Tank ist“, erklärt Niereisel, der diverse Möglichkeiten von der Regenwassernutzung für den eigenen Garten bis hin zur WC-Spülung- und Waschmaschinennutzung sieht, ohne Frischwasserressourcen angreifen zu müssen.

Bei der Umrüstung zu einem Wassertank werde eine spezielle Wasserhülle in den Tank eingezogen, damit das Wasser nicht in Kontakt mit dem Stahltank komme und dadurch einer Korrosion vorbeuge. Jedoch scheine es nicht allzu viele Erdtanks in Freigericht zu geben, weswegen die Förder-Kosten überschaubar scheinen. In der Nachbarschaft von Heinz Niereisel seien es einige 5000 l Tanks. Geschätzt gebe es laut Unterer Wasserbehörde in Freigericht knapp 100 solcher Tanks - darunter seien noch ein paar Tankstellentanks. "Eine Umrüstung der Öltanks spart Geld und schont die Umwelt! Stahltanks haben häufig noch so eine gute Qualität, dass man sie ohne Probleme umrüsten und über Jahrzehnte weiternutzen kann", sind sich „Die Freigerichter“ sicher, die eine Zustimmung der anderen Fraktionen für den Antrag für verantwortungsvollem Umgang mit Ressourcen in einem nachhaltigen Freigericht begrüßen würden.

"Das betrifft auch den weiteren Grünen-Antrag bezüglich eines ökologisch verantwortbaren Umgangs mit dem anfallenden Niederschlagswasser bei zukünftigen Neubaugebieten, weswegen bei allen kommenden Bebauungsplänen die Installation einer Zisterne für die Regenrückhaltung als Bauauflage eingefordert wird. Denn die versiegelten Flächen und die Starkregenereignisse nehmen zu, die Kapazität der Kanalisation nicht. „Die Freigerichter“ begrüßen auch diese Vorgehensweise, die im Januar bei der Festlegung ihrer Wahlthemen unter dem Motto „Bauleitpläne ökologisch ausrichten“ mit weiteren Aspekten ihre Berücksichtigung fanden", heißt es in der Pressemitteilung abschließend.

Foto: Listenkandidat Heinz Niereisel an seinem alten Heizöltank im Garten, der künftig als Wasserzisterne genutzt werden könnte.

 

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