Unfall am Kreisel: Alkohol und keinen Führerschein

Meerholz
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Neue Details zu dem schweren Verkehrsunfall am Freitagabend zwischen Meerholz und Niedermittlau (wir berichteten): Der Fahrer aus Langenselbold war alkoholisiert und hatte keinen Führerschein, sein mutmaßlicher Beifahrer aus Neuenhaßlau flüchtete von der Unfallstelle und wurde später von einer Polizeistreife auf einem Radweg angetroffen. Der verunglückte BMW und die Verkehrsinsel wurden erheblich beschädigt.

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Nach den bisherigen Erkenntnissen verlor der Langenselbolder am Freitagabend um 21.58 Uhr auf dem Weg von Meerholz nach Niedermittlau die Kontrolle über den Wagen. Der BMW fuhr anschließend mitten über die Verkehrsinsel und überschlug sich mehrfach. Schwer demoliert kam der Kombi in einem Graben auf dem angrenzenden Feld zum Stehen. Die Rettungskräfte gingen bei der Alarmierung zunächst davon aus, dass zwei Personen in dem Fahrzeug eingeschlossen waren, weshalb auch die Gelnhäuser Feuerwehr vom Standort West mit schwerem Gerät anrückte. Das bestätigte sich allerdings nicht, der Fahrer aus Langenselbold konnte ohne Hilfsmittel aus dem Wagen befreit werden. Der 45-Jährige wurde von einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht, erlitt laut ersten Erkenntnissen aber keine lebensgefährlichen Verletzungen. Bei einer Blutentnahme wurde eine Alkoholisierung festgestellt, zudem war er nicht in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Offenbar eigenständig von der Unfallstelle entfernt hatte sich der mutmaßliche Beifahrer aus dem verunglückten Wagen. Feuerwehrkräfte suchten zwar das nähere Umfeld der Unfallstelle, zunächst allerdings ohne Ergebnis. Eine Polizeistreife traf schließlich auf dem Wirtschaftsweg neben der Landesstraße zwischen Niedermittlau und Neuenhaßlau einen 40-jährigen Mann an, der zu Fuß unterwegs war. In einer ersten Vernehmung stritt er laut Polizeiangaben zwar ab, als Beifahrer in dem BMW gesessen zu haben; ob der Neuenhaßlauer diese Version aufrecht erhalten kann, müssen jetzt allerdings die weiteren Ermittlungen ergeben.

Der verunfallte BMW mit MTK-Kennzeichen (Main-Taunus-Kreis) wurde erheblich beschädigt, der Schaden an dem Firmenwagen wird auf 20.000 Euro geschätzt. Für die Herrichtung der Verkehrsinsel und die Erneuerung der umgefahrenen Verkehrsschilder werden 1.500 Euro kalkuliert. Die Landesstraße zwischen Meerholz und Niedermittlau war für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten über eine Stunde voll gesperrt.

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