Gelnhausen: Drei Häuser nach Brand unbewohnbar

Hailer
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Bei einem Großbrand im Gelnhäuser Stadtteil Hailer ist am Mittwoch ein erheblicher Sachschaden entstanden. Drei Wohngebäude wurden in Mitleidenschaft gezogen, sämtliche Feuerwehrkräfte aus Gelnhausen waren mit der Unterstützung von Rettungskräften aus Nachbarorten stundenlang im Einsatz. Die Häuser sind zunächst unbewohnbar.

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Um 10.19 Uhr wurde die Feuerwehr Gelnhausen am Mittwoch in die Reinhardstraße in Hailer alarmiert. Schon bei der Anfahrt war ein großer Rauchpilz über dem Wohngebiet erkennbar. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet vermutlich zunächst eine Gartenhütte in Brand und das Feuer breitete sich auf dem dicht bebauten Grundstück sofort auf die drei Wohnhäuser aus. Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, stand die Gartenhütte bereits in Vollbrand und auch aus den angrenzenden Gebäuden qualmte und brannte es gewaltig. Insgesamt 20 Trupps unter Atemschutz wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt und verhinderten, dass die Häuser komplett abbrannten.

Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand, allerdings sind die Häuser zunächst nicht nutzbar. Die Bewohner haben sich entweder bereits selbst Unterkünfte gesucht oder werden von der Stadt untergebracht. Der Sachschaden wurde nach ersten Schätzungen mit 600.000 Euro angesetzt. Die Feuerwehr Gelnhausen war mit 90 Kameradinnen und Kameraden der Wachbereiche West, Ost und Mitte im Einsatz. Unterstützt wurden sie von der Feuerwehr Wächtersbach mit dem Abrollcontainer Atemschutz. Neben Polizei und DRK Gelnhausen war zudem das DRK Neuenhaßlau im Einsatz.

Pressemitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Gelnhausen-West:

Um 10:19 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Gelnhausen, Wachbereich West (Hailer und Meerholz) und der Teleskopgelenkmast der Wehr Gelnhausen-Mitte zu einem Dachstuhlbrand in die Reinhardstraße nach Hailer alarmiert. Eine weithin sichtbare Rauchsäule stand bereits bei Eintreffen der ersten Löschfahrzeuge über der Einsatzstelle. Offensichtlich von einem Gartenschuppen mit angrenzendem Anbau ausgehend, breiteten sich die Flammen schnell aus und erfassten beide Hälften eines Doppelhauses und ein weiteres hinter dem Doppelhaus liegendes Einfamilienhaus. Es wurden sofort mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung eingesetzt. Während das Feuer im Doppelhaus recht schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte, gestalteten sich die Löscharbeiten am Einfamilienhaus schwierig. Hier war der Dachstuhl vom Feuerübergriff betroffen. Da aufgrund der Lage des Gebäudes nicht direkt mit dem Teleskopgelenkmast am Dach gearbeitet werden konnte, musste die Brandbekämpfung durch Atemschutztrupps im Inneren des Dachgeschosses und später über tragbare Leitern auf dem Dach durchgeführt werden. Dabei wurden in dem mehrstündigen Einsatz über 25 Atemschutztrupps teilweise mehrmals eingesetzt. Um diese enorme Aufgabe bewältigen zu können, waren mittlerweile alle Gelnhäuser Wachbereiche (Mitte: Kernstadt und Roth sowie Ost: Haitz und Höchst) und der Abrollbehälter –Atemschutz- aus Wächtersbach nachgefordert worden. Außerdem war der Brandschutzaufsichtsdienst des Main-Kinzig-Kreises und die Polizei Gelnhausen an der Einsatzstelle. Das DRK Gelnhausen und Neuenhaßlau, versorgte die mittlerweile rund 90 Einsatzkräfte mit Getränken und Essen. Daneben war ständig ein Rettungswagen in Bereitschaft, der aber nicht tätig werden musste. Insgesamt waren 25 Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, DRK und Polizei am Geschehen beteiligt. Nach rund vier Stunden war auch der Brand im Dachstuhl des Einfamilienhauses gelöscht und es mussten nur noch einzelne Glutnester nachgelöscht werden. Gegen 17:30 Uhr rückten die letzten Einsatzfahrzeuge ab.

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