Schelmenmarkt: Schlägereien und Schusswaffen-Alarm

Gelnhausen
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Ein Volksfest in Gelnhausen sollte offenbar erneut Schauplatz einer tätlichen Auseinandersetzung von zwei feindlichen Gruppen sein. Nachdem es auf dem Barbarossamarkt 2017 bereits zu einer Massenschlägerei gekommen war, flogen auch auf dem Schelmenmarkt in diesem Jahr wieder die Fäuste. Ein größeres Polizeiaufgebot verhinderte aber wohl, dass es zu schlimmeren Ausschreitungen kam. Auch ein mutmaßlicher Waffenfund sorgte am Sonntag für große Aufregung.

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Besucher des Schelmenmarktes berichteten, dass sich in der Nacht zum Samstag zirka 40 ortsfremde Personen in der Bahnhofstraße auf Höhe der dortigen Post positioniert hatten. Dabei soll es sich wie bereits im vergangenen Jahr um junge Männer aus Hanau und Offenbach mit türkischer Abstammung gehandelt haben. Ihre Gegner suchen und finden diese offenbar im Lager von in Gelnhausen lebenden Kurden. Die Polizei bestätigte auf Nachfrage, dass es im Bereich der Bahnhofstraße gegen 1.40 Uhr zu einer Körperverletzung kam. Das Opfer musste vom Rettungsdienst versorgt werden. Die mutmaßliche Tätergruppe sei beim Eintreffen der Polizei geflüchtet und habe Gelnhausen teils mit Taxis verlassen. Eine weitere Person wurde laut Polizeiangaben im Bereich des Busbahnhofes von mehreren Tätern zusammengeschlagen, die danach ebenfalls flüchteten. Gegen 3 Uhr soll es dann auf der Müllerwiese nochmals zu einer tätlichen Auseinandersetzung von mehreren Personen gekommen sein. Zuvor hatte die extra für den Schelmenmarkt nach Gelnhausen beorderte Bereitschaftspolizei am Bahnhof in Gelnhausen bereits 25 Personen kontrolliert. Zwei wurden vorläufig festgenommen, nachdem bei ihnen Drogen gefunden worden waren. Ein 16-Jähriger wurde in die Obhut seiner Eltern übergeben.

Ausschreitungen meldet die Polizei auch in der Nacht von Samstag auf Sonntag – allerdings am Bahnhof in Langenselbold. Eine Gruppe alkoholisierter Jugendlicher verließ demnach mit dem Zug den Schelmenmarkt und randalierte dann einige Kilometer weiter. Auch hier musste die Polizei mit verstärkten Kräften einschreiten.

Eine Schrecksekunde gab’s dann noch am Sonntag: Gegen 17 Uhr wurden sämtliche Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei darüber informiert, dass sich eine männliche Person mit einer Schusswaffe auf dem Marktgelände aufhalten würde. Die Polizei machte den Mann ausfindig und konnte schnell Entwarnung geben: Die Person hatte eine Spielzeugpistole bei sich, Anlass für polizeiliche Maßnahmen habe es dadurch nicht gegeben, teilte ein Polizeisprecher mit.

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