SPD begrüßt Kommunikationsoffensive von Bürgermeister Glöckner

Gelnhausen
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Die von Bürgermeister Daniel Glöckner (FDP) am Montag angekündigte Kommunikationsoffensive gegenüber Bürgerschaft, Parteien und Medien wird von der SPD Gelnhausen ausdrücklich begrüßt.

„Nach den Defiziten in der Öffentlichkeitsarbeit des Rathauses, die in den vergangenen Monaten sehr offenkundig geworden sind, freuen wir uns sehr, dass sich Bürgermeister Glöckner mit Karl-Christian Schelzke, dem Direktor des Hessischen Städte- und Gemeindebundes, einen Profi an die Seite geholt hat“, betont Fraktionschef Ewald Desch in einer Pressemitteilung.

Gerade mit Blick auf die Themen „Mittlauer Weg“ und Stadthalle Gelnhausen sowie die Klage der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) seien eine nachhaltige Kommunikation und größtmögliche Transparenz durch die Rathausspitze von großer Bedeutung, so Desch weiter. „Wir hoffen, dass der Bürgermeister den aufgezeigten Weg nun konsequent geht. Regelmäßige Pressekonferenzen mit Informationen zu allen relevanten Themen, wie sie unter seinen Amtsvorgängern üblich waren, sind da ein erster und wichtiger Schritt“, zeigt sich der SPD-Fraktionschef überzeugt.

Erfreut ist die SPD auch über die Antworten auf offene Fragen zur BImA-Klage, die der Bürgermeister ebenfalls am Montag vorgelegt hat: „Hier wurde noch einmal ganz deutlich, warum Fraktionen, Magistrat und Stadtentwicklungsgesellschaft seinerzeit bei der Entwicklung der ehemaligen Housing Area hin zum heutigen Colemanpark die Entscheidung für die Albrecht Krebs Bauträger GmbH getroffen haben“. So kaufte die Stadt Gelnhausen die „Housing Area“ nach zähen Verhandlungen für 3,5 Millionen Euro von der BImA an und verkaufte sie dann für 5,2 Millionen Euro weiter. Im Ankaufsvertrag verpflichtete sich die Albert Krebs Bauträger GmbH zudem, die Erschließung von Kanälen, Straßen und öffentlichen Anlagen im Wert von 800.000 Euro zu übernehmen.

„Jedem Stadtverordneten lagen die entsprechenden Verträge vor, um größtmögliche Transparenz herzustellen und eine breite Entscheidungsgrundlage herzustellen. Alle politischen Entscheidungsträger wurden damals zudem informiert, dass der Kaufvertrag eine Nachzahlungsklausel beinhaltet“, erinnert Ewald Desch. Weil die BImA auf diese Nachzahlungspflicht pochte, da im Zuge der Baumaßnahmen zwei aus ihrer Sicht höherwertigere Gebäude erhalten blieben, beschritt die Stadt den Klageweg - auch ermutigt von seinerzeit vergleichbaren Klagen, in denen Gerichte gegen die BImA entschieden. „Wir haben es hier also mit einem transparenten, aus damaliger Sicht absolut nachvollziehbaren Vorgang zu tun“, betont der SPD-Fraktionschef. Er hofft abschließend, dass solche Fragen zu bedeutenden Themen im Zuge der von Bürgermeister Glöckner angekündigten Kommunikationsoffensive künftig zeitnah und umfänglich beantwortet werden, um Spekulationen vorzubeugen, wie sie in den letzten Wochen und Monaten entstanden sind.

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