Bürger für Gelnhausen sollen "perfide Spielchen beenden"

Gelnhausen
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„Dass ausgerechnet die Bürger für Gelnhausen (BG) ein vergiftetes politisches Klima in der Barbarossastadt beklagen und dafür sogar vermeintlich Schuldige benennen, ist schon ein starkes Stück“, reagiert die Gelnhäuser SPD-Fraktion auf die jüngsten Äußerungen der Wählergruppierung um Bodo Delhey und Jochen Zahn.

Seien es nach einhelliger Meinung der Sozialdemokraten und zahlreicher Bürger*innen doch gerade diese beiden BG-Vertreter, die nichts unversucht ließen, um politische Mitbewerber zu diskreditieren und in Verruf zu bringen, berichtet SPD-Fraktionschef Ewald Desch in einer Pressemitteilung.

Die von allen Ämtern zurückgetretene CDU-Stadtverordnete Doris-Maria Viel, so die SPD weiter, habe es anlässlich ihrer Mandatsniederlegung auf den Punkt gebracht: In Gelnhausen schwindet die politische Kultur. „Eine nicht von der Hand zu weisende Tatsache“, stimmt Ewald Desch zu. Allerdings: „Prompt melden sich Zahn und Delhey zu Wort, weisen allen anderen die Schuld daran zu und gerieren sich selbst über alle Zweifel erhaben. Das ist ein Unding!“ In den Augen der SPD-Fraktion zeige genau dies das perfide Eigenbild der BG. Persönliche Verunglimpfungen, Unterstellungen und Spekulationen gehörten zu deren Rüstzeug. „Eine wertschätzende und faire Auseinandersetzung ist nicht gegeben. Die Bürgerinnen und Bürger werden einseitig informiert und so vor den Karren der Wählergruppe gespannt, die im politischen Geschäft alles andere als zimperlich agiert“, kritisieren die Sozialdemokraten. Vermeintliche Skandale würden hochgejubelt, die Menschen verunsichert und meistens der Stadt Schaden zugefügt.

Zwei Beispiele, so Ewald Desch, belegten dies „eindrucksvoll“: Die Generalmodernisierung des Barbarossabades und die Beseitigung des leidigen Bahnüberganges zwischen Gelnhausen und Altenhaßlau, an den sich noch heute viele Bürgerinnen und Bürger aufgrund ewig geschlossener Schranken und Wartezeiten erinnern. Der SPD-Fraktionschef: „Das Geschrei der BG - hier wurde in beiden Fällen das Vergaberecht bemüht – kostete die Stadt richtig viel Geld. Beim Bau des Schwimmbades legte der Steuerzahler wegen der unnötigen Störfeuer der Wählergruppierung rund 1,2 Millionen Euro drauf, beim Bahnübergang und Bau der Unterführung fielen sogar 1,8 Millionen Euro höhere Kosten für die Stadt an, da die BG hierzu etliche unsinnige und überflüssige Zusatzarbeiten einforderte.“

Abschließend fordert Ewald Desch die BG auf, endlich ihren eigenen Garten zu bestellen, ihr Verhalten der vergangenen Jahre kritisch zu reflektieren und zur Verbesserung des politischen Klimas konstruktive Beiträge zu leisten: „Ich würde mir sehr wünschen, dass wir auch in Gelnhausen wieder ein politisches Miteinander jenseits von Hass und Hetze pflegen. An uns Sozialdemokraten wird das bestimmt nicht scheitern, die perfiden Spielchen der BG müssen dafür jedoch nachhaltig ein Ende finden“.

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