Kreisspitze besucht Steuergewerkschaft

Gelnhausen
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Bei einem gemeinsamen Besuch in der neuen Geschäftsstelle im T1 in Gelnhausen hießen Landrat Thorsten Stolz (SPD) und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann (CDU) jetzt den Landesverband Hessen der Deutschen Steuer-Gewerkschaft (DSTG) in der Kreisstadt des Main-Kinzig-Kreises willkommen.

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„Das Finanzministerium stärkt die Strukturen der Finanzämter in der Fläche. Da ist es nur folgerichtig, wenn auch eine Landesgewerkschaft den Weg hinaus in eine starke Region geht“, sagte Landrat Stolz im Gespräch mit DSTG-Landesvorsitzendem Michael Volz und den beiden Geschäftsführern Julia Hott und Rene D’Angelo. Für den neuen Standort Gelnhausen sprächen dabei nicht nur die hervorragende Infrastruktur und die zentrale Lage der neuen DSTG-Geschäftsstelle direkt gegenüber des barbarossastädtischen Bahnhofs mit ausreichend Parkplätzen direkt vor der Tür. „Auch die personellen und räumlichen Erweiterungen des Finanzamtes Gelnhausen passen ideal in diese Entwicklung“, sagte der Landrat mit Blick auf die Ansiedlung weiterer Finanzamts-Bereiche im Gebäude „1805“ in der Freigerichter Straße.

Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann, als ehemaliger Finanzbeamter selbst seit 50 Jahren Mitglied der DSTG, wies auf die Bedeutung der gewerkschaftlichen Arbeit hin, die der Landesverband leistet und die er selbst intensiv erlebte: „Die DSTG Hessen setzt sich seit Jahrzehnten stark und engagiert für die Bediensteten in der Finanzverwaltung ein. Ein schönes Beispiel dafür ist ihr starkes Engagement für Aufstiegslehrgänge vom mittleren in den gehobenen Dienst“. Gerade auch jetzt, im Zuge der finanziellen Auswirkungen durch die Corona-Krise, komme der Finanzverwaltung eine zentrale Bedeutung zu, sorge sie doch maßgeblich für die Einnahmen des Staates.

Im intensiven Gedankenaustausch sprachen Kreis- und Gewerkschaftsspitze über die Erfahrungen der Verwaltung während der Corona-Pandemie. „Diese Krise steht dafür, wie wichtig ein starker öffentlicher Dienst ist. Wir sind auch deshalb so gut durch die Krise gekommen, weil wir eben keinen schlanken Staat haben“, konstatierte Landrat Stolz. Gewerkschaftschef Volz betonte die dezentralen Strukturen, die es Ländern, Landkreisen und Kommunen ermöglichten, Entscheidungen vor Ort zu treffen, um die Menschen zu schützen. Übereinstimmend berichteten die Gesprächspartner von den positiven Erfahrungen, die Kreis- und Landesverwaltung in der Corona-Krise mit Arbeitsformen wie „Home Office“, Telearbeit und rotierenden Arbeitszeitmodellen sammelten.

Julia Hott und René D’Angelo skizzierten die seit Jahren positive Mitgliederentwicklung der DSTG Hessen, die heute rund 7.000 Bedienstete der hessischen Finanz- und Steuerverwaltung vertritt. Damit repräsentiert die DSTG als Personalvertretung den Großteil der Beamten und Tarifbeschäftigten im Bereich des Hessischen Finanzministeriums. Als Steuer-Fachgewerkschaft ist die DSTG Hessen zudem kompetenter Gesprächspartner der Politik, wenn es um Fragen der Steuervereinfachung, der Steuergerechtigkeit und das Schließen von Steuer-Schlupflöchern geht.

Foto (von links): DSTG-Geschäftsführerin Julia Hott, DSTG-Landesvorsitzenden Michael Volz, DSTG-Geschäftsführer René D’Angelo, Kreisbeigeordnen Winfried Ottmann und Landrat Thorsten Stolz.

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