Medienzentrum: "Nicht schon alles wieder zerreden"

Gelnhausen
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„Wir sind gut beraten nicht schon alles wieder zu zerreden und zu kritisieren, obwohl es noch nicht einmal richtig losgegangen ist“, mit diesen Worten meldet sich die SPD Gelnhausen zur Kritik der CDU an Bürgermeister Daniel Glöckner (FDP) hinsichtlich der Planungen für ein gemeinsames Medienzentrum zwischen Main-Kinzig-Kreis, Beruflichen Schulen und der Stadt Gelnhausen zu Wort.

„Hier kann man überhaupt keinen Vorwurf in Richtung Bürgermeister formulieren, da doch bekannt ist, dass gerade einmal mit den ersten Überlegungen hinsichtlich eines Medienzentrums begonnen wurde. Wir sind jetzt gut beraten ohne Aufregung die nächsten Schritte zu gehen, nachdem wir die notwendigen Grundsatzbeschlüsse in der Stadtverordnetenversammlung gefasst haben und jetzt auch das Vorkaufsrecht für die Kreissparkasse Gelnhausen unter Dach und Fach ist. Und dazu gehört auch der Einstieg in Planungen für ein gemeinsames Medienzentrum“, so die beiden Stadtverordneten Birgit Jakob-Wegener und Markus Kolb.

Die SPD erinnert auch daran, was Ende April der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Gelnhausen Horst Wanik, Landrat Thorsten Stolz und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann in einer Information an alle Stadtverordneten und Magistratsmitglieder zum Thema Medienzentrum geschrieben haben: „In einem gemeinsamen Projekt zwischen dem Main-Kinzig-Kreis und der Stadt Gelnhausen soll zudem ein modernes Medienzentrum entstehen. Dazu werden die Bibliothek der Beruflichen Schulen, die Grimmelshausen-Bibliothek der Stadt Gelnhausen und das Medienzentrum der Bildungspartner zu einem gemeinsamen Medienzentrum zusammengeführt. Dieses Medienzentrum dient auch den benachbarten und immer weiter wachsenden Beruflichen Schulen als zusätzliche Lernfläche. Das Medienzentrum steht allen Bürgerinnen und Bürgern des Main-Kinzig-Kreises offen. In die Planung für das Medienzentrum wird derzeit eingestiegen“, zitiert Birgit Jakob-Wegener, Sprecherin des Arbeitskreises für Soziales und Kultur.

Durch diese schriftliche Information an alle Mandatsträger werde sehr klar und deutlich, dass es eben noch keine fertige Planung gibt, über die der Bürgermeister jetzt schon informieren könne, was bei einem solchen Projekt auch nicht verwunderlich sei. Für die SPD sei klar, dass sich selbstverständlich Stadt, Kreis und Berufliche Schulen bei den Planungen abstimmen müssen. „Genau dann geht es auch um konkrete Quadratmeterzahlen, die einzelnen Bedarfe und natürlich auch um das Einbringen von Personal in ein solches gemeinsames Projekt. Das Projekt, so wie es in ersten Zügen skizziert wurde, ist eine großartige Chance für Gelnhausen und die Weiterentwicklung der Bildungs- und Kulturlandschaft in der gesamten Region“, so Markus Kolb, Geschäftsführer der SPD-Stadtverordnetenfraktion weiter.

Selbstverständlich geht auch die SPD davon aus, dass der Bürgermeister die städtischen Gremien einbindet und informiert, sobald aus ersten Überlegungen konkrete Planungen werden und entsprechende Diskussionsgrundlagen vorliegen. Hier müsse es natürlich einen Austausch zwischen Stadt und Kreis geben, aber aktuell ist es dafür noch zu früh. Für die SPD ist es wichtig, den eingeschlagene Kurs bei dem Großprojekt „Entwicklung der ehemaligen JOH-Immobilie“ weiterhin parteiübergreifend zu gehen und konstruktiv miteinander zu arbeiten. „In den zurückliegenden Wochen wurden viele gute und wichtige Schritte gemeinsam auf den Weg gebracht. Das müssen wir beibehalten, denn das Projekt ist insgesamt – losgelöst vom Medienzentrum – eine Chance für die Kreis- und Barbarossastadt Gelnhausen“, so die Sozialdemokraten abschließend.

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