Spielerisch an geschichtliche Inhalte heranführen

Gelnhausen
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In den Werkstätten im Museum Gelnhausen wird Kindern und Jugendlichen ermöglicht, historische Kulturtechniken selbst auszuprobieren, die im Zusammenhang mit den Ausstellungen des Museums stehen.

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In der städtischen „Kulturherberge“ soll das Angebot nun mit einer Töpferwerkstatt erweitert werden. Der Main-Kinzig-Kreis unterstützt das Projekt aus Mitteln des Kulturfonds mit 25.000 Euro.

Der Kreisausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung dem Antrag zugestimmt, so dass Landrat Thorsten Stolz (SPD) den Förderbescheid nun an Ort und Stelle an Bürgermeister Daniel Glöckner (FDP) und die Fachbereichsleiterin Simone Grünewald überreichen konnte. „Das aus unserer Sicht gut durchdachte Konzept, das auf bisherigen Angeboten aufbaut und sich schon auf gute Erfahrungen stützt, hat alle Beteiligen überzeugt. Die geplante Töpferwerkstatt ist ein schöner Beitrag zur Stärkung der kulturellen Teilhabe von Kindern und Jugendlichen “, schilderte der Kulturdezernent die Entscheidung. Auch die geplante Zusammenarbeit mit dem Behinderten-Werk Main-Kinzig wurde positiv bewertet.

Wie Simone Grünwald erläuterte, werden verschiedene Zielgruppen wie Kinder und Jugendliche, Schulklassen, Gruppen aus Kindergärten oder auch Familien angesprochen. Insbesondere die jüngeren Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in der Töpferwerkstatt spielerisch an geschichtliche Inhalte herangeführt und erhalten über die praktische Tätigkeit auch ein Gefühl dafür, wie sich Arbeit und Leben in vergangenen Jahrhunderten anfühlten. „Viele Exponate im Museum stammen aus der Zeit der Stadtgründung und bestehen aus Ton, einem Material mit dem jede Altersgruppe etwas anfangen kann“, ergänzte Bürgermeister Daniel Glöckner. Kleinere Kinder können künftig zum Beispiel Tonfliesen herstellen, größere dann schon anspruchsvollere Schalen und Becher nach historischen Vorbildern.

Für die Einrichtung der Werkstatt wird unter anderem ein Brennofen benötigt. Hinzu kommen Töpferscheiben, Ton, Werkzeug und Glasuren sowie Einrichtungsgegenstände für die Werkstatt und Personalkosten für die Ausbildung von Werkstattleitern. „Dank des Zuschusses aus dem Landratsamt können wir nun zügig mit der Umsetzung weitermachen“, blickte Simone Grünewald motiviert nach vorn. Zudem bestehe die Hoffnung, dass in den kommenden Monaten auch die ersten gemeinsamen Aktionen wieder möglich sind.

Foto (von rechts):  In den Räumen der Kulturherberge überreicht Landrat Thorsten Stolz den Zuschuss für die Töpferwerkstatt an Bürgermeister Daniel Glöckner und die Fachbereichsleiterin Simone Grünewald.

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