Flugzeugabsturz in Gelnhausen: Ursache noch unklar

Gelnhausen
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Bei einem Flugzeugabsturz in Gelnhausen sind am Dienstag zwei Menschen ums Leben gekommen (wir berichteten). Bei den Opfern handelt es sich um einen 67-jährigen Mann aus Alzenau und einen 53-jährigen Mann aus Wächtersbach. Die Absturzursache ist bislang unklar, beide galten als erfahrene Piloten.

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Gegen 14.40 Uhr schlug die Maschine im Böschungsbereich einer Zufahrtsstraße von Gelnhausen ein, direkt neben einer Brücke, unter der eine zweigleisige Bahnstrecke entlang führt. Auch der Flughafen ist nur wenige Meter entfernt. Bislang wird davon ausgegangen, dass das Ultraleichtflugzeug wie in Gelnhausen vorgesehen in Richtung Westen startete und dann zur üblichen Platzrunde in Richtung Innenstadt und eben auch in Richtung Unfallstelle eindrehte. Zeugen sollen berichtet haben, dass die Maschine danach plötzlich zu Boden trudelte. Der Absturz kam offenbar so überraschend, dass keiner der beiden Männer in der Lage war, den Notfallriegel zu ziehen, der den extra für solche Situationen vorgesehenen Rettungsschirm ausgelöst hätte.

Da die Kapsel auch beim Eintreffen der Rettungskräfte noch „scharf“ war, musste sie zunächst von Sprengstoffexperten des Hessischen Landeskriminalamtes mittels Sprengung unschädlich gemacht werden. Die Unfallstelle musste dafür in einem Radius von 100 Metern abgesperrt werden, auch die Bahnstrecke Frankfurt – Fulda war über eine Stunde lang gesperrt. Seitens Polizei und Staatsanwaltschaft wurden mehrere Gutachter zur Unfallstelle hinzugezogen, so dass sich die Bergung der Maschine und der beiden Todesopfer bis in die Abendstunden hinzog. Die Feuerwehr Frankfurt war dafür extra mit einem Spezialkran angerückt, auch das Technische Hilfswerk rückte zur Unterstützung an. Die Feuerwehr Gelnhausen war mit den Wachbereichen Mitte und West im Einsatz und wurde vom DRK versorgt.

Bürgermeister Daniel Glöckner (FDP) drückte noch an der Unfallstelle den Angehörigen sein Mitgefühl aus: „Der Tod der beiden Piloten ist ein schreckliches Unglück für unsere Barbarossastadt. Ich hoffe, dass die Ursache möglichst schnell aufgeklärt wird.“ Die Unglücksmaschine vom Typ Ikarus C42 war auf dem Flughafen in Gelnhausen stationiert.

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