SPD fordert Auskunft zu Katastrophenvorsorge und Hochwasserschutz

Gelnhausen
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Die fürchterlichen Auswirkungen der Flutkatastrophe nach lang anhaltendem Starkregen in Landesteilen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen nehmen die Gelnhäuser Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten zum Anlass, die Maßnahmen zur Vermeidung solcher Ereignisse in Gelnhausen zu hinterfragen.

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Niemand habe sich ein solches Ausmaß vorstellen können. "Vor diesem Hintergrund", so Fraktionsvorsitzender Rudolf Michl, "muss schnellstmöglich geklärt werden, inwieweit die Stadt für ein Großschadenereignis gerüstet ist und wo nachgebessert werden muss". Aus diesem Grund hat die SPD-Fraktion zur nächsten Stadtverordnetenversammlung einen Berichts-Antrag zur Katastrophenvorsorge und zum Hochwasserschutz eingebracht. "Die Problematik darf nicht auf die lange Bank geschoben werden", ergänzt Ortsvereinsvorsitzende und Fraktionsgeschäftsführerin Susanne Turlach. "Auf die Wucht von einzelnen Wetterereignissen, die schon jetzt sehr viel heftiger ausfallen als erwartet, muss umgehend reagiert und Vorsorge getroffen werden." Schäden an Straßen in der Innenstadt wie z. B. der Schmidtgasse habe es bereits Mitte der 1990iger Jahre gegeben.

Die Sozialdemokraten betonen, dass der Klimaschutz und die Umsetzung der bereits beschlossenen Maßnahmen hierzu weiterhin oberste Priorität hätten. Hinzu komme die Aufgabe, Vorsorge in größerem Umfang zu treffen. Gelnhausen sei immer mal wieder von größeren Hochwässern getroffen worden, in denen ganze Stadtteile unter Wasser gestanden hätten. Zusätzlich sei die Hanglage der Stadt zu berücksichtigen, wo es bei Starkregenereignissen in dieser Größenordnung nicht ausgeschlossen sei, dass Hänge abrutschten und Schäden an der Infrastruktur im gesamten Stadtgebiet auftreten könnten. Notwendig sei deshalb der Vergleich zwischen den Regenmengen von damals zu denen von heute.

Ein Regenereignis über dem Blockhaus in der Stärke wie jüngst in Teilen bin Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen würde möglicherweise im Bereich der Stadt an ihren Hängen und den darunter liegenden Stadtteilen und Altstadtbezirken immense Schäden verursachen, so Susanne Turlach und Rudolf Michl weiter. Angesichts der schon jetzt deutlich gewordenen Schwierigkeiten bei der Bewältigung der aktuellen Starkregen- und Hochwasserkatastrophe müsse aufgezeigt werden, welche Schritte die Stadt zum Schutz von Leben und Eigentum der Einwohnerinnen und Einwohner und zum Schutz der städtischen Infrastruktur unternommen habe und welche Maßnahmen zusätzlich eingeleitet werden müssten. In ihrem Antrag wollen die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten u.a. wissen, ob für die Stadt Gelnhausen bereits Starkregen-Gefahrenkarten in Auftrag gegeben worden seien, welche Planungen es für Großschadenslagen gebe und wie groß die Aufnahmefähigkeit der Abwasserentsorgung sei. Darüber hinaus gehe es um die Frage, wie die Bevölkerung rechtzeitig gewarnt und versorgt werden könne und wie die Feuerwehr und weitere Hilfsorganisationen für den Gefahrenfall ausgestattet seien. Insbesondere in trockenen Jahren könne es zu Waldbränden kommen. Auch hierzu möchte die SPD-Fraktion wissen, wie die Stadt in einem solchen Fall gerüstet sei und wo es die notwendigen Wasseranschlüsse in waldnahen Wohngebieten gebe, um Gebäude und Hab und Gut der Bevölkerung zu schützen.

Bis sich die getroffenen Maßnahmen zum Klimaschutz hoffentlich positiv auf unser Wetter auswirkten, müsse die Stadt auf Starkregenereignisse, Stürme und durch Trockenheit verursachte Waldbrände vorbereitet sein und in den Schutz vor Hochwasser im Rahmen ihrer Möglichkeiten investieren. Der über den reinen Objektschutz hinausgehende Hochwasserschutz begänne jedoch bereits im Spessart und Vogelsberg mit Rückhaltebecken, die das Wasser verzögert in die Kinzig freigäben. Dabei müsse die Hochwasserlinie für das Hundertjährige Hochwasser den immer größer werdenden Regenmassen angepasst werden. In den Überschwemmungsbereichen dürften keine Flächen mehr versiegelt werden.

"Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht von uns, dass wir spätestens jetzt die Infrastruktur und Leben und Eigentum so gut es in unserer Macht steht, schützen werden." Zum Hageltag am 15. August gedenken wir, wie die Stadt aus eigener Kraft, aber auch aufgrund einer glücklichen Fügung, einen verheerenden Brand in letzter Minute entkommen ist und ehren unsere Hilfsorganisationen. Sorgen wir durch unser Handeln jetzt nach besten Kräften dafür, dass Gelnhausen auch in Zukunft ein sicherer Ort zum Wohnen und Leben bleibt“, appellieren Susanne Turlach und Rudolf Michl abschließend.

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