Eine Ausnahme sieht die SPD-Fraktion jedoch durch den jetzt von der Gemeinde veröffentlichten Abschied von Andrea Tkocz begründet. Richtigerweise, aber in nur dürren Worten, sei ihr seitens der Gemeinde gedankt worden. Für die sozialdemokratischen Mitglieder politischer Gremien sei die fast vierzigjährige Zusammenarbeit mit Andrea Tkocz jedoch mehr als eine „normale“ Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Politik gewesen.

„Wir haben mit Andrea Tkocz eine Mitarbeiterin in der Verwaltung erlebt, die für uns in eigentlich allen Fragen ansprechbar war, denn die Fragen, die sie nicht selbst beantworten konnte, leitete sie innerhalb der Verwaltung zielgerichtet weiter und erleichterte uns so in langen Jahren der Zusammenarbeit unsere politische Arbeit. Sie war im Sitzungsbüro der Gemeinde nicht nur die Kollegin, die letztlich für den reibungslosen Ablauf der parlamentarischen Arbeit verantwortlich war. Sie sorgte in ihrer Freizeit selbst dafür, die Sitzungsunterlagen immer rechtzeitig an die Mitglieder von Gemeindevertretung und Gemeindevorstand zu verteilen und fuhr sie mit dem Fahrrad aus. Kompetent stand sie den jeweiligen Vorsitzenden der Gemeindevertretung und der Ausschüsse zur Seite und sorgte auch so dafür, dass Anträge und Beschlüsse nicht in der Versenkung verschwanden. Letztlich war sie es auch, die die Digitalisierung des Sitzungsdienstes vorantrieb, auch wenn sie dabei oftmals erst Widerstände brechen musste“, lobt die SPD-Fraktion das bisherige Wirken von Andrea Tkocz.

Bemerkenswert in all den Jahres ihres Wirkens war ihr Engagement, immer im Sinne der Gemeinde zu agieren und sich dafür immer wieder einzubringen. Ein äußeres Zeichen dafür war auch, dass sie es als persönliche Aufgabe annahm, Plakate für örtliche Veranstaltungen an den Litfaßsäulen anzubringen, wenn sie diese von den Vereinen geliefert erhielt. Sie war für die Vereine und die Politik eine ganz wesentliche Unterstützung. „In vielfältigen Rollen, als Gemeindevertreter, SPD-Fraktionsvorsitzender und auch als Ausschussvorsitzender, habe ich immer wieder das mehr als hundertprozentige Engagement erleben und mich auf die Unterstützung von Andrea Tkocz verlassen können“, betont SPD-Fraktionsvorsitzender Uwe Bretthauer.

„Die Zusammenarbeit mit ihr war immer eine Freude. Daran änderten auch unterschiedliche Vorgesetzte, egal auf welcher Ebene, nichts. Alle sozialdemokratischen Gemeindevertreter/-innen und Beigeordnete danken Andrea Tkocz für fast vierzigjährige Zusammenarbeit im positivsten Sinne. Wir alle wünschen ihr einen ganz tollen neuen Lebensabschnitt mit ihrer Familie und vor allem allerbeste Gesundheit. Uns bleibt nur, ihr für diese Zeit und ihren menschlichen Umgang ein ganz herzliches Dankeschön zu sagen. Alles Gute, liebe Andrea!“

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