Zusätzlicher Parkraum für Ärztehaus dient dem Gemeindewohl

Lieblos
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"Die öffentliche Debatte um zusätzlichen Parkraum für das Ärztehaus in Gründau beruht auf einer vertraulichen E-Mail an die Mieter. Die CDU Gründau nutzt diese Indiskretion für ihren Bürgermeisterwahlkampf", meldet sich die IWG als Projektentwicklungsfirma gemeinsam mit den Ärzten, die ins MEDZENTRUM in Lieblos einziehen werden, zu Wort, "um das Thema zu versachlichen und inhaltlich voranzutreiben".

„Wir bedauern außerordentlich, dass durch eine Pressemitteilung der CDU Gründau das Thema Parkplätze nun in der Öffentlichkeit verhandelt wird, statt in den gewählten Gremien der Gemeinde, wo es hingehört“, erklärt Ina Hampel, Projektleiterin der IWG. Die Unterstellung der Christdemokraten, es seien bereits „detaillierte Mietbedingungen fixiert worden“, wie „Vorsprung online“ am 17.01.2019 berichtete, sei völlig haltlos. Ganz im Gegenteil habe die IWG bereits beim Richtfest für das MEDZENTRUM am 19.12.2018 öffentlich ihr Vorhaben angekündigt, demnächst dem Gemeindevorstand ihr Anliegen vorzutragen.

„Unser Anliegen war und ist, im Sinne der Patienten und für die Gründauer Bürger Ausweichparklätze zu haben, falls der Parkraum um das Ärztehaus zu Stoßzeiten mal nicht ausreichen sollte“, erläutert Hampel. Sie habe vorab lediglich angefragt, ob die Ärzte gegebenenfalls bereit wären, dafür eine Pacht zu entrichten. Das sei nur eine von mehreren Optionen. Eine andere, die aus Sicht der Ärzte näherliege, sei, dass die Gemeinde eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen unentgeltlich zur Verfügung stellt. Das Ärztehaus dient schließlich der nachhaltigen Absicherung der hausärztlichen Versorgung in Gründau und hat zur Niederlassung eines Kinder- und Jugendarztes geführt, den es vorher in der ganzen Gemeinde nicht gab.

„Wir garantieren durch dieses Projekt die ärztliche Grundversorgung und die Weiterbesetzung der Praxen in der Zukunft und würden deshalb ein Entgegenkommen der Gemeinde bezüglich der Ausweichparkplätze erwarten“, sagen Dr. Alexandra Kaul, Dr. Edmond Höll, Joachim Hilbig und Dr. Stefan Sgoll. In einer der nächsten Sitzungen des Gemeindevorstands möchten Vertreter der IWG und der Ärzte ihr Anliegen vortragen und das Thema inhaltlich zur Diskussion stellen. „Es geht uns um die Sache“, betont Hampel. Das Ärztehaus sei ein erfolgreiches und vorbildliches Projekt, das es nicht verdient habe, als Spielball im Wahlkampf benutzt zu werden.

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