Neuanpflanzungen im Gemeindewald

Gründau
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Der Borkenkäferbefall und die heißen und trockenen Sommer der vergangenen Jahre hat auch im Gründauer Gemeindewald große Schäden verursacht.

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Viele Hektar, vor allem Fichtenbestände mussten aufgrund des Befalls mit dem gefährlichen Schädling gefällt werden. Nun gilt es, die großen Freiflächen wieder aufzuforsten. „Bereits im Frühjahr 2020 wurde ein Teil der entstandenen Freiflächen neu bepflanzt“, berichtet Bürgermeister Gerald Helfrich. „Wegen der deutschlandweit bestehenden hohen Nachfrage und des begrenzten Angebots an Jungpflanzen haben wir uns seitens des Gemeindevorstandes schon im Mai 2020 in enger Abstimmung mit unserem Revierförster Lukas Rippl von Hessen Forst frühzeitig auf eine weitere Pflanzenbestellung verständigt“, so der Rathauschef.

So wurden nun Ende März weitere 12.000 Eichen und 500 Weißtannen im Gründauer Wald gepflanzt. Auf dem gleichen Flächenkomplex stehen neben Eichen auch Buchen, Lärchen und Bergahorn. „Diese Kombination lässt einen prächtigen Mischwald erwarten. Wir nutzen jetzt die Chance, den Wald mit klimastabilen Baumarten aktiv zu gestalten und einen ökologisch ausgelegten Neuanfang zu machen“, so Revierleiter Lukas Rippl von Hessen Forst. Der Wald von morgen wird nicht mehr der Wald von gestern sein, so die Feststellung des Forstmannes. Bei den durchgeführten Pflanzungen wurden nun auch Flächen für die Schaffung von Waldwiesen bereitgestellt. Zwischen den Jungpflanzen soll so ein weiterer Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt geschaffen werden.

Foto: Ortstermin im Mittel-Gründauer Wald. Bürgermeister Gerald Helfrich, Revierförster Lukas Rippl und der im Rathaus Gründau zuständige Sachbearbeiter für den Forst, Bernd Rückriegel, bei der Besichtigung der Neuanpflanzungen im Gemeindewald.

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