Ein Refugium für Amphibien, Insekten und die Vogelwelt

Hammersbach
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Bei einem Ortstermin ließ sich vor wenigen Tagen die Hammersbacher SPD-Fraktion das Biotop-Projekt des Hirzbacher Ökobetriebes Hofgut Kapellenhof in den „Langen Wiesen“ erläutern.

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biotopkappelnhof.jpg

Südlich der Hammersbacher Kläranlage ist auf einer Fläche von rund sechs Hektar ein großzügiges Feuchtbiotop als Rückzugsraum für bedrohte Vögel, Amphibien und Insekten in Planung. Christoph Neizert stellte den Parlamentariern zunächst die Überlegungen vor, die schließlich zur Projekt-Idee geführt haben. Der Kapellenhof setzt seit Beginn der 2000er Jahre keine synthetischen Dünger und keine Pestizide ein, um das Grundwasser und die Insekten zu schützen. „Aber wir mussten lernen“, so Neizert, „dass auch im Biolandbau die Notwendigkeit zu einer immer effizienteren Landbearbeitung besteht. Und das geht zu Lasten der Natur.“ Daher sei die Idee gereift, eine größere zusammenhängende Fläche vollständig für den Natur- und Landschaftsschutz zur Verfügung zu stellen.

Erster Projektpartner war der Förderverein Hirzbacher Kapelle, dessen Satzung auch die Natur- und Landschaftspflege einschließt. Inzwischen gibt es Kontakte auch zu Vogelschutzvereinen und Naturschutzverbänden, die das Projekt mit Vorschlägen zur Umsetzung begleiten. Durch ein Planungsbüro wurde ein Genehmigungsantrag erarbeitet, der zurzeit von den zuständigen Behörden geprüft wird. „Grundsätzlich wurde das Projekt dort mit großer Sympathie aufgenommen“, weiß Christoph Neizert, „dennoch müssen Details noch abgestimmt werden.“

Den bisher größten Aufwand erzeugte der nötige Landerwerb, denn die Flächen am vorgesehenen Standort gehörten zehn verschiedenen Grundeigentümern. Durch attraktive Tauschangebote konnten inzwischen aber fast alle Flächen erworben werden. Kein Landwirt musste Flächenverluste in Kauf nehmen. Die Mitglieder der SPD-Fraktion zeigten sich vom Projekt und seinen Dimensionen beeindruckt. Alexander Brandt, der die SPD im Umweltausschuss vertritt, lobte das ambitionierte Vorhaben: „Wenn ein Landwirtschaftsbetrieb die Initiative ergreift und eine solch große Fläche für den Naturschutz bereitstellt, verdient das unsere Anerkennung. Hier kann ein wertvoller neuer Trittstein im Auenschutz entstehen. Zudem passt das ausgezeichnet zu den Renaturierungsmaßnahmen der Gemeinde am Krebsbach, der am Rand des geplanten Biotops fließt. Wir erhoffen uns hier ein ungestörtes Refugium für Amphibien, Insekten und die Vogelwelt, und sagen gerne unsere Unterstützung zu."

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