Gemeinde soll umgehend neues Bauland zur Verfügung stellen

Hammersbach
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Lennard Oehl, Bundestagskandidat der SPD, folgte vor wenigen Tagen einer Einladung der Hammersbacher Sozialdemokraten in das Historische Rathaus Marköbel zu einem Diskussionsabend über „Bezahlbares Wohnen“.

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Zunächst stellte Lennard Oehl dem interessierten Publikum die Ziele der SPD zu diesem Thema vor, die sich im Zukunftsprogramm der SPD für die Bundestagswahl am 26. September finden. Unter dem Motto „Bezahlbar wohnen“ zeigt sich die SPD entschlossen, durch einen massiven Zubau von Wohnungen den Druck auf den Wohnungsmarkt zu entspannen, der derzeit noch durch erhebliche Steigerungen bei den Baulandpreisen und Mieten gekennzeichnet ist. Ein zeitlich befristetes Mietenmoratorium, steuerliche Anreize und eine gemeinwohlorientierte Bodenpolitik sollen den Wohnungsbau flankieren und antreiben. „Wohneigentum dient nicht nur der Versorgung mit Wohnraum, sondern auch der Vermögensbildung und Alterssicherung“, so Lennard Oehl, „deshalb will die SPD durch neue Programme insbesondere jungen Familien den Weg zu den eigenen vier Wänden erleichtern.“

Die Beiträge aus dem Publikum schlugen schnell den Bogen zur konkreten Situation in Hammersbach. Bauland ist rar und die Mieten sind am Rand des Rhein-Main-„Speckgürtels“ für viele kaum noch erschwinglich. Die Gemeinde, so die Forderung, solle umgehend neues Bauland zur Verfügung stellen und dabei darauf achten, dass auch Mietwohnungen entstehen, die man sich noch leisten könne. „Wir wollen ja“, so die Antwort der anwesenden SPD-Gemeindevertreter. „Für den 2. Bauabschnitt im Baugebiet ‚Auf der großen Burg‘ liegt eine Machbarkeitsstudie vor und ein guter Teil der in Frage kommenden Flächen ist seit vielen Jahren im regionalen Flächennutzungsplan verankert.“

Die neue schwarz-grüne Mehrheit lehne aber die Bebauung hier ab. Stattdessen favorisiere Schwarz-Grün eine Fläche zwischen Köbler Weg und Landesstraße im Anschluss an die Bebauung im Ortsmittelpunkt. Aus Sicht der SPD ist das Entweder-oder ein Fehler. „Wir haben den CDU-Antrag unterstützt, dieses Gebiet für die nächste Änderung des regionalen Flächennutzungsplans anzumelden“, informierte der SPD-Fraktionsvorsitzende Wilhelm Dietzel die Diskussionsrunde, „wir hätten es aber niemals für möglich gehalten, dass dafür die weitere Entwicklung auf der großen Burg gestoppt wird. Das, was CDU und Grüne anstreben, beginnt bei null und wird dauern. Es ist auch keineswegs klar, ob hier überhaupt gebaut werden darf, denn aus ökologischen Gründen wurde das der Gemeinde schon einmal ausdrücklich untersagt. Wir sollten beides tun, an der großen Burg zügig loslegen und am Köbler Weg prüfen, ob und was hier möglich ist.“ Die Runde war sich einig, dass die große Zahl der Bauinteressierten nicht hingehalten werden darf. Jede unnötige Verzögerung müsse vermieden werden. „Uns kann jeder verlorene Monat alle Pläne zerschlagen“, so ein junger Familienvater.

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