Elf Stolpersteine für die Familie Lichtenstein

Marköbel
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Am 18. Mai findet nun schon zum dritten Mal seit 2015 die Verlegung von Stolpersteinen in Hammersbach statt.

In Marköbel wurden 2015 sechs Stolpersteine für eine jüdische Familie verlegt. 2016 wurden weitere zwölf Stolpersteine für vier jüdische Familien in Marköbel und Langenbergheim in das Straßenpflaster vor ihren ehemaligen Wohnhäusern gelegt.

Diesmal sollen elf Stolpersteine für die Familie Lichtenstein in der Ringstraße 3 in Marköbel gelegt werden. Dort hat diese große Familie bis in die 1930er Jahre gelebt hat, bevor sie vertrieben oder ermordet wurde. Erinnern heißt Handeln: Der Verein für Kultur und Heimatgeschichte Hammersbach will mit der Stolperstein-Verlegung ein Zeichen der Verantwortung für unsere Geschichte setzen und lädt ein, sich daran zu beteiligen. Das Spendenkonto bei der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG: IBAN DE91 5066 1639 0102 1176 06 Stichwort „Stolpersteine“.

Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Inzwischen liegen STOLPERSTEINE in 1099 Orten Deutschlands und in zwanzig Ländern Europas. 'Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist', zitiert Gunter Demnig den Talmud. Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE ... Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch. Für 120 Euro kann jeder eine Patenschaft für die Herstellung und Verlegung eines STOLPERSTEINS übernehmen.

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