"Wir wollen gemeinsam mit der jüdischen Gemeinde Hanau ein starkes Zeichen gegen Antisemitismus und rechtsextremistisches Gedankengut setzen", rufen Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) und Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck (SPD) die Bürgerinnen und Bürger der Stadt auf, sich am Mittwoch, 16. Oktober, um 17 Uhr auf dem Freiheitsplatz im Schatten des Denkmals für den jüdischen Maler Moritz Daniel Oppenheim zu versammeln.

Am Donnerstag, 24. Oktober, 19.30 Uhr, referiert Ilse Werder in einer Lesung über das Thema „Demokratisches Lesebuch 1820 bis 2020 – Der weite Weg zu Recht und Freiheit“ im Lesesaal des Kulturforums in Hanau, Freiheitsplatz.

Im Rahmen der Sonderausstellung "Spielsachen-Glücksbringer-Opfergaben. Ausgewählte Objekte der Antike des Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseums zu Besuch im Museum Schloss Steinheim" findet am Donnerstag, 24. Oktober um 18 Uhr der Vortrag "Motor der Demokratie – die athenischen Triere im archäologischen Experiment" von Gerd Kohlmetz M.A. im Museum Schloss Steinheim statt.

Kurz vor Halloween lädt das Museum Großauheim am Sonntag, 27. Oktober von 15 Uhr bis 16.30 Uhr zur Familien-Masken-Werkstatt ein: Familien mit Kindern ab vier Jahren sind im Rahmen des Kinderkult(o)urprogramms eingeladen, gruselige oder schaurig schöne Masken farbenfroh zu gestalten.

Die Ampeln für das größte Bauprojekt der Hanauer Nachkriegsgeschichte stehen auf Grün: Der Magistrat hat am Montag dem Bebauungsplan für die ehemalige Pioneer-Kaserne in Wolfgang zugestimmt.

Den 150. Geburtstag des gebürtigen Großauheimer Bildhauers August Gaul würdigt das Museum Großauheim mit einer großen Jubiläumsausstellung "August Gaul. Weil es mich freut. Plastik und Grafik zum 150. Geburtstag", die vom 20. Oktober 2019 bis 24. Mai 2020 im Museum Großauheim präsentiert wird.

Am Freitagnachmittag kam es in der Willy-Brandt-Straße in Hanau gegen 15.40 Uhr zu einem Straßenraub. Der Räuber hielt dem 68-jährigen Geschädigten ein Messer an den Hals und forderte die Barschaft. Mit dessen 80 Euro floh der Angreifer in Richtung Ehrensäule.

"Die Sorgen und Ängste von Eltern, wenn sich herausstellt, dass das eigene Kind behindert ist, können wir nicht nehmen. Aber wir können die Familien mit all unseren Möglichkeiten dabei unterstützen, die gesetzlichen Hilfeleistungen in Anspruch zu nehmen", erklärt Bürgermeister Axel Weiss-Thiel (SPD) die Entscheidung der Stadt Hanau, als erste hessische Sonderstatusstadt die neue Gesetzgebung zu nutzen und vom 1. Januar 2020 an die Aufgaben der Eingliederungshilfe für körperlich/geistig behinderte Kinder in Delegation des Landkreises zu übernehmen.