Es ist Mitte Juni, die Sonne scheint und Mensch und Tier genießen das warme Wetter. Für zwei Hunde im Auto auf dem Parkplatz des Rondo-Nahversorgungszentrums in Hanau sind die sommerlichen Temperaturen aber eine Qual. Sie sollen seit mehr als einer Stunde im Fahrzeug bereits ausharren, als die Feuerwehr Hanau am frühen Samstagabend alarmiert wird.

Kleine LED-Leuchtkörper samt Akku, der über ein Solarmodul im Deckel eines verschraubbaren Glases aufgeladen wird und im Dunkeln Strom für weiches und helles Licht erzeugt – das ist das Funktionsprinzip einer speziellen Solar-Leselampe.

Ein Anruf aus dem Martin-Luther-Stift über einen Feuerschein jenseits der Kinzig ließ die Leitstelle Gelnhausen die Kräfte der Feuerwehr Hanau gegen 02:20 Uhr am sehr frühen Freitagmorgen des 14.06.19 alarmieren. Bereits auf der Anfahrt wurde das Alarmstichwort, das die Anzahl der alarmierten Kräfte vorgibt, erhöht und ein Gartenhüttenbrand gemeldet.

Es fängt für die Hanauer SPD beim Kaugummi an, der auf die Straße gespuckt wird, geht über das Wegwerfen und Austreten von Zigarettenkippen auf den Gehwegen und Plätzen, leeren Eisbechern und Vanille- und Schokosoße auf Bänken und Treppenstufen im Stadtgebiet, bis zum Ablagern von Abfällen neben Mülleimern und Müllcontainern bis zur illegalen Müllentsorgung in Feld und Flur.

"Wir setzen hier gemeinsam ein Zeichen für Toleranz und ein friedliches Miteinander der Religionen in unserer Stadt", freute sich Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) über die Bereitschaft der Jüdischen Gemeinde Hanau sowie der Ahmadiyya Muslim Gemeinde Hanau, auf seine Einladung hin gemeinsam mit ihm sowohl der Bait-ul-Wahid Moschee im Hafengebiet sowie der Hanauer Synagoge einen Besuch abzustatten.

In der Frankfurter S-Bahn-Station Ostendstraße wird nun Alptug Sözen gedacht. Am Mittwoch, 12. Juni, wurden im Beisein der Familie des im vergangenen Jahr verstorbenen jungen Mannes aus Hanau eine Gedenktafel und Stationsschilder enthüllt. Auf der Tafel, die in der Zwischenebene der Station angebracht ist, heißt es: „Mustafa Alptug Sözen, geboren am 15. Januar 2001, gestorben am 13. November 2018, bewies an dieser Stelle Heldenmut und Zivilcourage. Er ließ sein Leben beim Versuch, einen hilflosen Menschen von den Gleisen zu retten. Die S-Bahnstation Ostendstraße wird für immer mit seinem Namen verknüpft sein.“