Begleitausschuss für „Demokratie leben!“ beschlossen

Hanau
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Die Stadt Hanau nimmt seit Januar 2019 an dem Programm "Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend teil.

In sogenannten "Partnerschaften für Demokratie" entwickeln Verantwortliche aus der Kommunalpolitik und Verwaltung sowie Aktive aus der Zivilgesellschaft gemeinsam eine Strategie, die ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander in Hanau fördert. 14 Vertreter bilden den Begleitausschuss, der über die Umsetzung von Projekten entscheidet. Die Stadtverordnetenversammlung hat jüngst die Zusammensetzung dieses Gremiums beschlossen.

Im Begleitausschuss werden neben Bürgermeister Axel Weiss-Thiel und Amin Jebabli, Vorsitzender des Ausschusses für Frauen, Jugend, Soziales und Integration der Stadtverordnetenversammlung, folgende Organisationen und Fachbereiche der Stadt Hanau vertreten sein: Jugendplenum, Stadtschülerrat, Ausländerbeirat, Seniorenbeirat, Präventionsrat, Sportkreis, Inklusionsinitiative "Menschen in Hanau", Runder Tisch der Religionen, Volkshochschule, Jugendbildungswerk, Fachbereich Kultur, Stadtidentität und internationale Beziehungen sowie der Fachbereich Bildung, Soziale Dienste und Integration. Das Gremium konstituiert sich im April. Bei der Demokratiekonferenz am 10. Mai im Kinopolis Hanau präsentiert sich der Begleitausschuss der Öffentlichkeit.

Von Seiten der Stadt Hanau ist die Abteilung Senioren, Ehrenamt und Vielfalt für das Projekt zuständig. Der AWO-Stadtverband hat die Koordinierungs- und Fachstelle übernommen. Diese berät und unterstützt Bürgerinnen und Bürger bei der Umsetzung von Projektideen, die das Demokratieverständnis stärken. Dafür stehen 20.000 Euro aus dem Aktions- und Initiativfonds sowie 5000 Euro aus dem Jugendfonds zur Verfügung. Welche Projekte aus letztgenanntem Fördertopf realisiert werden, darüber befindet das Jugendforum. Die Partizipation junger Menschen an "Demokratie leben!" wird ausdrücklich gewünscht. Insgesamt fördert das Bundesprogramm die Stadt Hanau mit 80.000 Euro. Eingereicht werden können Projektideen aus den Themenfeldern aktuelle Formen von Muslim- und Islamfeindlichkeit, islamistische Orientierungen und Handlungen, rechtsextreme Orientierungen und Handlungen sowie Flucht und Asyl.

Sollten Menschen oder Organisationen schon Projektideen haben, können sie sich ab sofort an den AWO-Stadtverband wenden (06181/24761 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Die entsprechenden Antragsformulare stehen Anfang April auf der Homepage dessen Internetseite (www.awo-hanau.de).

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