Stadt Hanau entwickelt innovative Idee für den Fronhof

Hanau
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Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. "Die Sehnsucht der Menschen, sich auch im bevorstehenden Herbst zu treffen, ist groß – entsprechende Gelegenheiten zu schaffen, muss aber wegen der uns begleitenden Corona-Pandemie äußerst sorgsam überlegt werden", weiß Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) um die Herausforderung, die sich daraus ergibt und ergänzt, dass die aktuelle Antwort der Stadt darauf ein innovatives Konzept ist, das ab Oktober im Fronhof umgesetzt wird.

Hier wird gegenüber vom Congress Park Hanau am Schlossplatz eine ganz neue Form der Außen-Gastronomie entstehen.

"Die Einschränkungen für Gäste und Gastronomen sind wegen der Covid-19-Pandemie nach wie vor weitreichend. Dass Hanau erklärtermaßen in der Mannschaft ‚FC Vorsicht‘ spielt, bedeutet aber auch, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Marktteilnehmern in der Brüder-Grimm-Stadt im Gegenzug immer auch Angebote machen wollen, um im Rahmen des Erlaubten die Lebens-, Aufenthalts- und Arbeitsqualität möglichst hoch zu halten", erläutert Martin Bieberle, Stadtentwickler und Geschäftsführer der Hanau Marketing GmbH. In diesem Kontext sei die Idee zu einer Pop-Up-Gastronomie in dem einzigartigen Ambiente des Fronhofs entstanden.

Ab Oktober startet im Fronhof das Gastronomen-Paar Conni und Uwe Kannengießer gemeinsam mit der Stadt Hanau und der Hanauer Baugesellschaft ein besonderes Angebot: Auf der Fläche werden verschiedene Mini-Restaurants aufgebaut – in Gewächshäusern, Holzhütten und See-Containern. Uwe Kannengießer: "Damit bieten wir eine gute Mischung für und von Gemütlichkeit bis zu urbanem Flair." Die Gewächshäuser stellen als transparente Separees ein zentrales Gestaltungselement dar, schützen vor Wind, Regen und Schnee, sind leicht beheizbar und einfach zu beleuchten. Die Holzhütten sollen nach zwei Seiten offen sein, aber auch flexibel wintertauglich gestaltbar sein.

Die einzelnen Hütten sollen jeweils für Gruppengrößen bis zu zehn Personen zugänglich sein. Kannengießer: "In der aktuellen Krisenlage schaffen wir einen attraktiven öffentlichen Raum im Freien, der gastronomisch und kulturell bespielt werden kann. Ein urbanes Angebot eben." Beim kulinarischen Angebot wird Wert auf nachhaltige und regionale Speisen und Getränke gelegt, es sollen einfache hessische Gerichte und deftige Brotzeiten angeboten werden. Kannengießer, der im kommenden Frühjahr eine Tapasbar in der Steinstraße eröffnen möchte: "Das aus Südtirol bekannte Prinzip des ‚Törggelens‘ dient uns als Vorbild." Geplant ist weiterhin, kleinere Kunst- und Kulturveranstaltungen zu integrieren. Ebenso denkbar ist, die Pop-up-Gastronomie in den Weihnachtsmarkt aufzunehmen, der in diesem Jahr unter Corona-Bedingungen neu geplant wird.

Zugrunde liegt dem neuartigen Angebot im Fronhof ein detailliertes Hygienekonzept, das mit dem Hygiene-Team der Stadt erstellt wurde. Zu Beginn der Corona-Pandemie wurde das Team vom Krisenstab der Stadt Hanau gegründet und steht seither Händlern und Gastronomen, aber auch vielen, etwa religiösen, städtischen und privaten Einrichtungen zur Seite. Gemeinsam mit der Stadtpolizei des Ordnungsamtes und der Landespolizei führt es auch Kontrollen im gesamten Stadtgebiet durch, um das Infektionsgeschehen in Hanau weiter im Griff zu halten. Martin Bieberle: "Gerade in der Corona-Krise haben neue Ideen gute Chancen. Wir unterstützen gerne Marktteilnehmer, die mit kreativen Zusatz-Angeboten helfen, die attraktive Einkaufs- und Erlebnisstadt Hanau auf dem hohen Niveau zu halten. Hanau ist bunt, vielfältig, gastfreundlich und innovativ."

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