SPD gegen Schließung des Rehabeckens der Vereinten Martin Luther Stiftung

Hanau
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Überrascht von der Nachricht, dass die Vereinte Martin Luther Stiftung die Schließung des Rehabeckens auf der Martin-Luther-Anlage zum Jahresende entschieden hat, fordern Parteichef Thomas Straub sowie Fraktionsvorsitzender Maximilian Bieri dringende Gespräche über alternative Lösungen.

„Wir sind froh, dass Bürgermeister Axel Weiss-Thiel als zuständiger Sozialdezernent, aber auch verantwortlich für den Eigenbetrieb Bäder, sofort reagiert hat. Auch OB Kaminsky hat sich eingeschaltet. Seit mehr als 40 Jahren finden in dieser Einrichtung nicht nur Reha-Maßnahmen für Bewohner*innen der Stiftung statt, sondern seit 1980 vor allem auch Schwimmkurse für Babys und Kleinkinder, angeboten durch die Turngemeinde Hanau. Ein Projekt, das 1980 beispielgebend war und bis heute ungebrochen nachgefragt wird“, erläutern Fraktionschef Bieri und seine Fraktionskollegin Cornelia Gasche, beide Mitglieder der TGH. „Wir können“, so Straub, Bieri und Gasche,“ die wirtschaftlichen Beweggründe der Stiftung nachvollziehen. Dennoch hätten wir es uns gewünscht, dass die Stiftung, als in Hanau tief verwurzelte Diakonische Einrichtung der Altenhilfe, vor einer endgültigen Beschlussfassung und entsprechender Kündigungsmitteilungen an die unterschiedlichen Nutzer*innen, das Gespräch gesucht hätte. Das ist ein äußerst unglückliches Vorgehen“, so die Sozialdemokraten.

Das Thema sei ganz sicher nicht neu und es wäre wichtig und sinnvoll gewesen, vor einer abschließenden internen Entscheidung und deren Vollzug, vor allem die Nutzer*innen, aber auch städtische Verantwortungsträger an einen Tisch zu holen. Es verwundere deshalb nicht, dass in der Hanauer Stadtgesellschaft sofort Initiativen zur Aufrechterhaltung des Angebotes aktiv geworden seien. Immerhin habe die TGH sogar eine Warteliste für ihr Baby-Schwimmkurs-Angebot. „Generationen von Kindern haben in diesem Rehabecken ihre ersten Begegnungen mit dem Element Wasser und ihre ersten Tauch- und Schwimmübungen gemacht“, so Bieri und Gasche. Doch, so Bieri, gehe es um viel mehr als um nostalgische Gefühle. „Wir wissen heute, das Schwimmen nicht nur eine gesunde Form der Bewegung, sondern auch Lebensschutz ist, gerade in einer Zeit, in der die Zahl der Nichtschwimmer steigt und Kinder und Jugendliche beim Baden verunglücken.“ Das Rehabbecken in der Stiftung sei darüber hinaus ein sehr vertrautes und gerade wegen der überschaubaren Größe - ein in geschützter Atmosphäre - sehr gut angenommenes Angebot auch für behinderte Kinder und Menschen im Rehabilitationssport. Straub, Bieri und Gasche fordern daher den Aufsichtsrat der Stiftung auf, die angebotenen Gespräche unvoreingenommen aufzunehmen und aktiv daran mit zu wirken, dass neue Kooperationen oder alternative Betriebsformen besprochen werden können und eine Chance bekommen, so die Hanauer SPD in einer Pressemitteilung.

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