Vereinte Stiftung vermietet Therapiebad an Schwimmschule Flipper

Hanau
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Die Vereinte Martin Luther und Althanauer Hospital Stiftung Hanau (VMLS) hat eine Lösung vereinbart, um ihr Therapiebad zu erhalten.

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Nach der Zustimmung des Aufsichtsrates am Montag wird zeitnah ein Vertrag mit der Schwimmschule Flipper unterzeichnet. Die Schule pachtet das Bad in der Martin-Luther-Anlage ab 1. Januar 2021. „Wir freuen uns sehr, dass die Schwimmschule, die das Bad schon länger nutzt, direkt mit uns ins Gespräch gekommen ist. Gemeinsam mit der Geschäftsführerin Franziska Wanderer haben wir ein gutes Ergebnis erarbeitet, das nach der Freigabe durch das Aufsichtsgremium der Stiftung jetzt vertraglich unter Dach und Fach gebracht wurde“, erklärt VMLS-Vorstandsvorsitzender Thorsten Hitzel.

Mit der Vermietung an Flipper sei die Stiftung finanziell erheblich entlastet worden. Vor allem aber bestehe die Möglichkeit für alle bisherigen Nutzer, ihre Kurse und Programme in den gewohnten Räumlichkeiten weiterhin durchzuführen. „Wichtiger Bestandteil des Vertrages ist es, die breite Nutzung auch in Zukunft zu ermöglichen“, so Hitzel, „das heißt, die Schwimmschule Flipper wird mit allen Mietern Kontakt aufnehmen und die weitere Zusammenarbeit besprechen.“ Damit habe die Stiftung, die bereits in Verhandlungen mit der Schwimmschule stand, als das Thema „Schwimmbadschließung“ in die Öffentlichkeit getragen wurde, proaktiv die Lösung herbeigeführt, die Nutzer und Politik forderten.

„Die Anlage bleibt für Schwimmkurse, Rehasport und Angebote für Menschen mit Behinderung erhalten. Das lag uns von Anfang an am Herzen. Aber die Kosten von rund 180.000 Euro bis 200.000 Euro jährlich können wir allein einfach nicht stemmen.“ Hitzel bedankte sich im Namen des Vorstandes auch bei den anderen Akteuren, die auf Anfragen der Stiftung schon vor einigen Wochen ihre Unterstützung angeboten hätten. Dazu habe unter anderem der Leiter der städtischen Schwimmbäder, Uwe Weier, gehört, der spontan Gesprächsbereitschaft für das Baby- und Kinderschwimmen bekundet habe. Darüber hinaus sei über Weier ein Kontakt zu dem Anbieter zustande gekommen, der bereits jetzt in den städtischen Bädern diese Kurse durchführe und sich Kooperationen gut vorstellen könnte. Er hoffe, sagte der Vorstandsvorsitzende, dass nun wieder Ruhe einkehre und die Stiftung sich um ihre eigentliche Aufgabe, nämlich die Altenhilfe kümmern könne. Er bedauere sehr, dass in der öffentlichen Darstellung oft unvollständige und einseitige Informationen kursierten. Das sei wenig zielführend gewesen „Wir haben uns aber nicht beirren lassen und in Ruhe eine Lösung gefunden.“

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