Ein Zeichen der Versöhnung

Hanau
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Als ein großes Zeichen der Versöhnung und Bekenntnis gegen den Hass, egal, von welcher Seite, hat die SPD Hanau den offenen Brief der Opferfamilien des 19. Februar (wir berichteten) gewürdigt.

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Auch die Entscheidung der Familien, von sich aus am Brüder-Grimm-Denkmal, das spontan von der Bevölkerung zu einer Gedenkstätte gemacht worden war, die Opferbilder abzunehmen und den Platz wieder zu einem solitären Ehrenmal für Hanaus größte Söhne zu machen, sei zu begrüßen, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD.

In einem gemeinsamen offenen Brief an die Hanauerinnen und Hanauer hatten die Familien im Nachgang zum ersten Gedenktag Bürgern, Initiativen und Institutionen für die breite Solidarität angesichts der schrecklichen Terrornacht gedankt. Durch die zugleich angekündigte Veränderung am Brüder-Grimm-Denkmal wird das sichtbare Gedenken an die Opfer auf die Gedenktafeln an den Tatorten und das künftige geplante zentrale Mahnmal konzentriert. Damit werde auch eine bisweilen bizarre Diskussion um das Brüder-Grimm-Denkmal beendet, so SPD-Fraktionsvorsitzender Maximilian Bieri. Dass viele Bürgerinnen und Bürger spontan nach dem Schrecken des 19. Februar gerade dieses Denkmal als Ort der Trauer ausgewählt haben, sei beeindruckend und positiv gewesen. Schließlich habe es gezeigt, dass es bei aller Unterschiedlichkeit Verbindendes und gemeinsame Werte gebe, die gerade auch durch die beiden weltberühmten Hanauer verkörpert werden. Nunmehr werde das Denkmal wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt, ohne dass die Geschehnisse vergessen werden und ohne, dass es zu einem dauernden Streit über das angemessene Gedenken komme.

Dass die provisorische Gedenkstätte genau am 19. März, dem Gedenktag an die Hanauer Bombennacht, aufgelöst werden soll, habe noch einmal eine besondere symbolische Bedeutung, heißt es in der Pressemitteilung. Das Brüder-Grimm-Denkmal hatte bekanntlich den Angriff 1945 überstanden und sei inmitten der Trümmer zu einem Symbol der Hoffnung geworden und erinnere daran, dass Hanau auch die schlimmsten Ereignisse überstehen könne, ohne sie jemals zu vergessen. Hass, Beleidigungen und Verunglimpfungen dürften keinen Platz in der Gesellschaft haben. Aus aktuellem Anlass bekundet die SPD ihre Solidarität in Richtung des Landtagsabgeordneten Heiko Kasseckert, der zurzeit bedroht werde und unter polizeilichen Schutzmaßnahmen stehe.

Beeindruckend sei auch das Bekenntnis der Opferfamilien gegen Hasskommentare, egal aus welcher Richtung sie kommen und gegen wen sie gerichtet seien, so SPD-Stadtverbandsvorsitzender Thomas Straub. Die Opferfamilien hätten in ihrem Brief deutlich gemacht, dass sie sich klar von solchen Botschaften distanzieren, auch wenn der Eindruck erweckt werde, es sollten damit ihre Interessen vertreten werden. Die SPD bedankt sich in diesem Zusammenhang auch bei Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD), der sich mit dafür eingesetzt habe, dass es zu diesem Zeichen der Versöhnung gekommen sei, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

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