„Große Flexibilität in Krisenzeiten“

Hanau
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Im Rahmen ihrer Besuchsreihe "Wie kommen unsere sozialen Einrichtungen durch die Pandemie?" statteten Bürgermeister Axel Weiss-Thiel (SPD) und Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck (SPD) jüngst dem Kreisverband Hanau e.V. des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Stadtteil Lamboy einen Besuch ab und sprachen eingehend mit dem Kreisgeschäftsführer Stefan Betz.

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"Wir erleben die Auswirkungen der Pandemie auf unsere verschiedenen Unternehmungen sehr unterschiedlich", berichtet Betz. So seien beispielsweise auf Grund des Lockdowns die DRK-Kleiderläden geschlossen. "Viele Ehrenamtliche sind bereits älter und wir tragen hier natürlich im besonderen Sorge, dass diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschützt werden. Das bedeutet, auch wenn unsere Kleiderläden in Zukunft wieder öffnen dürfen, können wir nachvollziehen, wenn ältere Ehrenamtliche von diesem Engagement  Abstand nehmen, auch wenn es den meisten schwer fällt. So kann es sein, dass wir für dann für einige Stellen oder Schichten in den Kleiderläden neues Personal finden müssen", so der Kreisgeschäftsführer. Auch habe das DRK lange Zeit keine Erste-Hilfe-Kurse veranstaltet und dadurch auch keine Einnahmen gehabt. "Wir fangen erst langsam wieder mit Schulungen an!"

Vor besondere Herausforderungen habe die Pandemie die DRK-Bereiche "Rettungsdienst, Pflege und Kita" gestellt. "Hier arbeiten alle Mitarbeitenden seit einem Jahr und extrem erschwerten Bedingungen. Ständig erstellen wir neue Hygienekonzepte und versuchen den Herausforderungen gerecht zu werden." Den Rettungsdienst habe das DRK nur mithilfe von Schnelltests beim Personal aufrechterhalten können: "Nach jedem Rettungseinsatz müssen die Fahrzeuge komplett desinfiziert werden und natürlich befinden sich auch immer wieder Mitarbeitende in Quarantäne, die dann für den Betrieb ausfallen." Durch die Schnelltests sei es möglich gewesen Schadensbegrenzung zu betreiben und Positiv-Fälle rechtzeitig herauszufischen. "Wir hatten bisher mit rund 1500 Covid-Patienten Kontakt", berichtet Betz, "das birgt natürlich eine Menge Ansteckungsrisiko für unsere Mitarbeitenden."

Durch die Corona-Pandemie hätten sich jedoch auch neue Aufgabenbereiche für das Rote Kreuz ergeben, erzählt Betz: "Unser Kreisverband kann im Laufe dieser Pandemie gerade im Bereich der Testungen und des diesbezüglichen Infektionsschutzes inzwischen auf einen beträchtlichen Erfahrungsschatz zurückgreifen, da wir das Gesundheitsamt seit Ende August mit mobilen Teststellen und Testungen unterstützt haben, wo wir bereits rund 4.500 Personen aus Schulen, Kindertagesstätten, Pflegeeinrichtungen und Sportvereinen im Auftrag des Main-Kinzig-Kreises auf Covid-19 testeten." Für das Gesundheitsamt sei aktuell noch das sogenannte "Abstrich-Taxi" unterwegs, das Verdachtsfälle zuhause aufsuche, um dort Corona-Tests vorzunehmen. Seit Anfang der Woche betreibt das DRK – ebenfalls im Auftrag des Kreises – sechs Schnelltestzentren für Angehörige von Pflegebedürftigen, Pflegekräfte, Lehrkräfte und Kita-Personal im Main-Kinzig-Kreis.

Der Kreisgeschäftsführer dankte Stadtverordnetenvorsteherin Funck und Bürgermeister Weiss-Thiel stellvertretend für die Stadt Hanau für die Zahlung von 52.600 Euro aus dem Corona-Hilfspaket. "Wir benötigen das Geld dringend, um alles am Laufen zu halten, denn wir hatten im vergangenen Jahr rund 160.000 Euro Einnahmeverluste auf Grund der Pandemie." Funck und Weiss-Thiel bedankten sich bei Betz und seinem Team für die exzellente Arbeit: "Wir haben großes Vertrauen die Arbeit des Roten Kreuzes. Uns ist bewusst, dass Sie sehr wichtig für unsere Stadtgesellschaft sind." In Notsituationen – sei es 2015 der Zustrom von Flüchtlingen oder jetzt die Corona-Pandemie – habe das DRK stets große Flexibilität gezeigt und Kapazitäten dort geschaffen, wo sie dringend benötigt wurden.

Foto: Im Rahmen ihrer Besuchsreihe „Wie kommen unsere sozialen Einrichtungen durch die Pandemie?“ statteten Bürgermeister Axel Weiss-Thiel und Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck jüngst dem Kreisverband Hanau e.V. des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Stadtteil Lamboy einen Besuch ab und sprachen eingehend mit dem Kreisgeschäftsführer Stefan Betz.

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