Berufs- und Grundschule teilen sich neue Mensa

Hanau
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"Das ist das passende Geschenk der Stadt Hanau zum 50-jährigen Bestehen der Erich-Kästner-Schule", findet Bürgermeister Axel Weiss-Thiel (SPD).

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Er besichtigte mit Schulleiterin Tina Valdfogl-Saier die  neu entstandenen Mensa mit Foyer und Räumen für die Nachmittagsbetreuung. Erfreut zeigte sich auch Claudia Galetzka, Leiterin der benachbarten Kaufmännischen Schulen, die mit dem Klinker-Neubau zusätzlich erstmals eine Aula im Mensaraum samt Ausstellungsmöglichkeiten im Foyer erhält.

Dass sich eine Berufs- und eine Grundschule eine solche Einrichtung teilen, hält Weiss-Thiel für ein "interessantes Experiment". Noch im Mai soll die erste Betriebsphase erfolgen. Aus dem Rahmen fällt das neue Gebäude auch dadurch, dass es klimaneutral ist. Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach sorgt für Sonnenstrom zum Eigenbedarf. Beheizt wird über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Dabei saugt ein Ventilator die warme Umgebungsluft an und überträgt sie auf einen in der Wärmepumpe eingebauten Luft-Wärmetauscher. Den Strom bezieht der städtische Eigenbetrieb Hanau Immobilien- und Baumanagement (IBM) klimaneutral von den Stadtwerken Hanau.

Das Gebäude konnte entsprechend dem kfw-55-Energiehaus-Standard geplant werden. Daher kam der Eigenbetrieb als Erbauer und Besitzer in den Genuss von 2,3 Millionen Euro Fördergeldern, sagte IBM-Leiterin Hiltrud Herbst bei der informellen Übergabe des Hauses. Die gesamte Bausumme beträgt 4,4 Millionen Euro; dieser Kostenrahmen wird Herbst zufolge eingehalten. Schul- und Immobiliendezernent Weiss-Thiel lobte die gelungene Architektur dank heller, großzügiger Räume und der Klinker-Fassade, welche an das bestehende äußere Erscheinungsbild der Kaufmännischen Schulen wie auch der Erich-Kästner-Schule anknüpfe. Schulleiterin Galetzka hob darüber hinaus hervor, dass von der Mensa aus direkt eine Terrasse und Grünflächen erreichbar sind. Ihre Grundschul-Leitungskollegin Valdfogl-Saier fügte hinzu, dass auch die vier Betreuungsräume an der Gebäudeseite mit der Terrasse über einen direkten Zugang nach draußen verfügen. Fast 90 Kinder beanspruchen nach ihren Worten die Nachmittagsbetreuung.

Valdfogl-Saier betonte den "tollen Austausch", den es mit den Kaufmännischen Schulen, mit IBM und dem Architekturbüro CNK aus Hanau gegeben habe und gebe. Alle seien auf das gemeinsame Nutzungsexperiment in der Mensa gespannt. Der Neubau misst insgesamt 1100 Quadratmeter Fläche. Neben der Mensa befindet sich ein Lagerraum, aus dem lassen sich auch die Bestandteile einer Bühne schnell zusammenbauen, erläuterte IBM-Leiterin Herbst. Markant ist an dieser Mensaseite eine große hölzerne Wand, die sei wichtig für eine gute Akustik.

Zwei weitere Mensawände bestehen weitgehend aus großen Glasfronten. Derjenigen in Richtung Kaufmännische Schulen wurde nach den Plänen des Hanauer Architekten Ulrich Wagner eine sogenannte Filtermauer als Klinker-Loch-Fassade, wodurch bei Sonnenschein im Innern der Mensa interessante Lichteffekte vor allem im Bereich der Ausgabetheke erzeugt werden. Das Foyer auf der Seite zur Erich-Kästner-Schule hin verfügt über einen Kiosk zur Essen- und Getränkeversorgung. Die geschieht in der Mensa, im rechten Winkel zum Kiosk gelegen, über eine größere Theke. Der Kiosk- und Mensabetreiber nutzt eine großzügig ausgestattete Küche. Die Mensa fasst maximal 200 Menschen. Mit Blick auf die Corona-Pandemie hoffte Bürgermeister Weiss-Thiel bei der informellen Gebäudeübergabe abschließend darauf, dass an beiden Schulen möglichst bald wieder Alltag ohne Diastanzunterricht einkehren könne.

Foto: Bei der symbolischen Schlüsselübergabe in der Mensa: Schulleiterin Claudia Galetzka, IBM-Leiterin Hiltrud Herbst, Schulleiterin Tina Valdfogl-Saier, Bürgermeister Axel Weiss-Thiel, Architekt Ulrich Wagner und Architektin Susanne Sittinger von IBM (von links).
Foto: Architekt Ulrich Wagner (links) erläutert Filtermauer als Klinker-Loch-Fassadenteil.
Foto: Mit seiner Klinkerfassade passt sich der Neubau den bestehenden Schulbauten an.
Fotos: Stadt Hanau

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