Einsatz für die Menschenrechte international, aber auch vor der eigenen Haustür

Von links: Carmen Heitzenröder, Dr. Katja Leikert und Dr. Hans-Jörg Marik.

Hanau
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Seit 1970 gibt es die Amnesty International-Gruppe Hanau. Corona-bedingt musste die geplante Feier anlässlich des 50-jährigen Bestehens im vergangenen Jahr vertagt werden.

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Die Aktivistinnen und Aktivisten setzen sich aber natürlich auch in Pandemiezeiten für Menschenrechte ein. Im Gespräch mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert, als stellvertretende Vorsitzende innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zuständig für das Thema Menschenrechte, berichteten Carmen Heitzenröder, Dr. Hans-Jörg Marik und Vanessa Forkert über ihre Schwerpunkte und Ziele. 

Der Kampf gegen Rassismus liegt der Gruppe besonders am Herzen. Nicht zuletzt der rassistische Mordanschlag vom 19. Februar 2020 in Hanau habe deutlich gemacht, dass die Bedrohung von rechts eine konkrete Bedrohung für eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft darstelle. Mehrfach haben die Hanauer Menschenrechtler an Demonstrationen und Gedenkveranstaltungen in der Brüder-Grimm-Stadt teilgenommen und ihre Solidarität mit den Opfern und ihren Familien bekundet. Im vergangenen Oktober wurde auf Initiative von Amnesty auf dem Hanauer Freiheitsplatz eine begehbare Skulptur in Form eines offenen Buches enthüllt. Diese enthält den Text der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und erinnert damit an zentraler Stelle an deren Bedeutung. 

Darüber hinaus setzt sich die Hanauer Amnesty-Gruppe für Issa Amro und Farid al-Atrash ein. Die beiden palästinensischen Menschenrechtsverteidiger haben gewaltlos gegen die Siedlungspolitik im Westjordanland protestiert und wurden daraufhin vor einem israelischen Militärgericht angeklagt. Ihnen drohen Haftstrafen. Momentan besteht die Hanauer Amnesty-Gruppe aus circa zehn Aktiven; hinzu kommt eine Schülergruppe an der Hohen Landesschule in Hanau, die von einem regulären Amnesty-Mitglied betreut wird, und die regelmäßig eigene Aktionen, wie zum Beispiel einen Adventskalender zum Thema Menschenrechte, auf die Beine stellt.

Katja Leikert nutzte die Gelegenheit, um auf zwei Punkte aufmerksam zu machen, die ihr besonders am Herzen liegen, und bei denen sie sich Unterstützung auch von Seiten der Menschenrechtsaktivisten erhofft: Der Kampf gegen pornografische Gewaltdarstellungen von Kindern sowie das Thema Zwangsprostitution. Die Bundestagsabgeordnete und die Hanauer Amnesty-Vertreter vereinbarten, miteinander in Kontakt zu bleiben und den gemeinsamen Einsatz für Menschenrechte – international, aber auch vor Ort in der heimischen Region -  zu intensivieren.

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