Erdkabel für höheren Strombedarf im Wildpark verbaut

Klein-Auheim
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Den dort notwendigen Verbau von 2,8 Kilometern Erdkabel durch die Hanau Netz GmbH hat der Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) zum Anlass genommen, östlich des Tistrasees einen Waldweg grundhaft zu erneuern.

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Mit der Erd-Stromleitung anstelle des bestehenden 20 kV-Freileitungsabschnitts unterstützt die Stadtwerke-Netztochter das Ziel des Wildparks "Alte Fasanerie", der für weitere Besucherattraktionen höheren Energiebedarf hat.  Die Stromleitung in der Erde und eine eigens errichtete Kompakt-Transformatorenstation nahe des Jaghaus-Restaurants am Haupteingang des Wildparks sind bereits in Betrieb. Die alte Freiluftleitung zwischen Fasanerie und Klein-Auheim soll nach der Erntezeit im September abgebaut werden.

Stadtrat Thomas Morlock (FDP) zeigt sich "zufrieden, wie HIS und Netzgesellschaft als städtische Einheiten hier Hand in Hand gearbeitet haben". Mit der Wegerneuerung habe HIS zugleich "einen vielfach aus der Klein-Auheimer Bevölkerung geäußerten Wunsch in die Tat umgesetzt". Der Eigenbetrieb investiert rund 20.000 Euro in die Schottertragschicht und den Bessunger Kies sowie die Bankette auf diesem etwa 600 Meter langen Teilstück des Fuß- und Radwegs zwischen Wildpark und Klein-Auheim. Die Netzgesellschaft verlegte die Erdkabel zuvor am Rand des Weges. Höherer Strombedarf besteht im und am Wildpark durch das neu renovierte Jagdhaus, wo wieder ein Restaurant betrieben werden soll.  Der Wildpark selbst will nach Angaben des Forstamts Wolfgang sein Veranstaltungsangebot ausbauen und braucht dafür ebenfalls mehr Stromnetzkapazitäten als bisher. Zudem sollen Ladesäulen für Elektrofahrzeuge auf dem unteren Parkplatz auf der Nordseite der Alten Fasanerie entstehen.

Um die Anschlussleistungen des Wildparks und des Jagdhauses zu erhöhen, verbaute die Netzgesellschaft abschnittsweise eine neue 20 kV-Kabeltrasse vom Wildpark-Parkplatz über die Fasaneriestraße und den Waldweg am Tistrasee in Richtung Speckweg. Die Länge des wegfallenden 20 kV-Freileitungsabschnitt vom Tistrasee in Richtung Speckweck beträgt rund 500 Meter. Im Zuge des Rückbaus der Freileitung werden acht der neun Strommasten demontiert, die momentan noch auf den Feldern stehen. Der verbleibenden Mast wird der Unteren Naturschutzbehörde zur Verfügung gestellt. Diese plant, darauf Nistkästen für Mauersegler zu installieren.

Foto: Diesen Waldweg am Ostufer des Tistrasees hat HIS grundhaft erneuert. Quelle: Stadt Hanau

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