SPD und Interessengemeinschaft: Austausch zur Ortsumgehung

Hasselroth
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Die Ortsumgehung Hasselroth ist aus Sicht der SPD eine der wichtigsten Verkehrs- und Infrastrukturprojekte der Gemeinde, um die Lebensqualität und die Sicherheit vieler Hasselrother nachhaltig zu verbessern und die Gemeinde als Wirtschaftsstandort zu stärken.

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Nachdem die geplante und kurz vor der Umsetzung stehende Umgehung im Jahr 2014 endgültig gestoppt wurde, setzt sich die Interessengemeinschaft Umgehung Hasselroth (IG) weiterhin für eine Wiederaufnahme von Planungen zu einer Ortsumgehung ein. Ende 2019 legte Hessen Mobil eine Machbarkeitsstudie vor, die zwei mögliche Varianten zur Umgehung der Gemeinden vorschlägt. Dieser erste Entwurf wurde von den Gemeindegremien von Hasselroth als auch von Freigericht begrüßt und der politische Wille zur weiteren Verfolgung durch Hessen Mobil bekundet. Auf Initiative der SPD Hasselroth fand am 11. August 2020 ein Gedankenaustausch mit der IG statt. Seitens der IG nahmen an dem Gespräch der IG-Sprecher Klaus Weingärtner, Friedrich Weber, Klaus Jakob und Uwe Scharf teil. Von der Arbeitsgruppe Verkehr und Infrastruktur der SPD Hasselroth waren Alexander Heger, Andreas Franke, Jan Müller und Werner Hellmuth beteiligt.

"Bei allen Beteiligten bestand Einigkeit darüber, dass gerade in der Ortsdurchfahrt Gondsroth etwas geschehen muss. Das hohe Verkehrsaufkommen, die damit verbundene hohe Lärmbelastung und der fehlende Bürgersteig machen die Situation unerträglich. Mehrere Aktionen der IG haben deutlich gemacht, dass es unmöglich ist, als Fußgänger oder mit einem Kinderwagen an der Durchgangsstraße entlang zu gehen, ohne sich dabei erheblichen Gefährdungen für Leib und Leben auszusetzen. Einigkeit bestand auch darüber, dass keine weiteren Varianten in die Diskussion eingebracht werden sollen, um weitere Planungen nicht unnötig zu verzögern. Hasselroth wartet schon viel zu lange auf eine Umgehung. Aus der Erfahrung anderer Großprojekte weiß man, wie viele Jahre, ja Jahrzehnte hier vergehen können. Eine Nulllösung, also nichts zu unternehmen, ist auch seitens des Landes keine Option mehr. Aus einem Scoring der Landesregierung geht hervor, dass das Projekt Ortsumgehung Hasselroth die Dringlichkeitskriterien für die Aufnahme ins Straßenbauprogramm erfüllt. Nur damit ist es nicht getan. Erst die Aufnahme in die Prioritätenliste setzt weitere Planungsschritte in Gang. Nur bis wann die neueren Planungen weiter aufgenommen werden und eine Umsetzung damit wahrscheinlicher wird, dazu kann derzeit keine genaue Aussage gemacht werden", heißt es in einer Pressemitteilung der SPD.
Weiter am Ball bleiben sei gleichwohl die Devise der IG, der sich auch die Vertreter der SPD anschließen. "Mit Aktionen der IG, um immer wieder die Aufmerksamkeit der Bevölkerung und der übergeordneten Gremien in Kreis und Land zu wecken, will man das Thema im Bewusstsein der Entscheidungsträger halten. Da es mit Wortbekundungen der Verantwortlichen aus Wiesbaden nicht getan ist, werden weitere Aktionen der IG folgen. Die IG hofft auf Einsicht und Verständnis bei der Bevölkerung und äußert die Bitte, dass sich auch weitere und mehr Teile der Bevölkerung an eben solchen Aktionen beteiligen. Die SPD Hasselroth sicherte ihre Unterstützung zu und steht dazu, beide Varianten gleichberechtigt in weiteren Planungsprozessen zu berücksichtigen. Da neben den Hasselrothern auch die Freigerichter Gemeindevertreter vor wenigen Wochen die beiden Varianten mehrheitlich zur weiteren Planung beschlossen haben, sehen die Beteiligten einen guten Zeitpunkt gekommen, um hier die AG-Umgehungsstraße mit der Nachbargemeinde wieder aufleben zu lassen. Zum Abschluss bekräftigten IG und SPD Hasselroth das gemeinsame Ziel, alles dafür zu tun, damit die Ortsumgehung Hasselroth in den Köpfen der Entscheider und der handelnden Gremien bleibt, damit die Feinplanungen schnellstmöglich weiter geführt werden. Die Maßnahme muss voran gebracht werden, denn mehr als 40 Jahre Warten ist genug", so die SPD abschließend.

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