Offener Brief: Fördereinrichtung für junge Zugewanderte erhalten

Hasselroth
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Die SPD Hasselroth hat einen Offenen Brief an das Regierungspräsidium in Darmstadt geschrieben und darin die Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid (Grüne) um ein Bekennt zur Fortführung der Hessischen Fördereinrichtung für junge Zugewanderte zwischen Neuenhaßlau und dem Langenselbolder Bahnhof gebeten.

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Unterschrieben haben den Brief die SPD-Vorsitzende Uta Böckel sowie ihre Stellvertreter Christian Benzing, Andreas Franke und Alexander Heger. Nachfolgend der Text im Wortlaut.

"Sehr geehrte Frau Regierungspräsidentin Lindscheid, den medialen Wirbel um die seit 1962 bestehende Hessische Fördereinrichtung für junge Zugewanderte (wir berichteten) nehmen wir zum Anlass, um als SPD Hasselroth zu betonen, dass wir stolz darauf sind, diese bundesweit bekannte Einrichtung in unserer Gemeinde zu haben.

Erst vor kurzem haben wir bei einem gemeinsamen Besuch mit dem bildungspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Generalsekretär der Hessen-SPD, MdL Christoph Degen, vor Ort gesehen, welche wertvolle Arbeit dort geleistet wird. Die Pädagoginnen und Pädagogen, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie das gesamte Leitungspersonal engagieren sich mit Hingabe und Liebe für das eminent wichtige Ziel der Integration. Die Schülerinnen und Schüler der InteA-Klassen zeigten Eifer beim Erlernen der deutschen Sprache und haben häufig schon konkrete Berufswünsche, deren Realisierung dem Fachkräftemangel entgegenwirken wird. Sie werden bei ihrem kommenden Weg gut betreut. Das Erlernen der Sprache stellt einen der zentralen Pfeiler für Integration dar. Dafür leistet die Fördereinrichtung einen unschätzbaren Beitrag. Zudem bildet die Verzahnung mit der Ludwig-Geissler-Schule und dem Sonderlehrgang zum Erwerb der allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung für Migranten mit dauerhaften Aufenthaltsstatus einen – in der Bundesrepublik Deutschland – einzigartigen Baustein zur Lösung des Fachkräftemangels. Auch das Angebot der Unterkunftsmöglichkeit für Auszubildende gliedert sich in das einheitliche Konzept zur gesellschaftlichen Integration ein.

Dies alles spricht dafür diese Angebote dort auch in Zukunft weiterzuführen. Deshalb erkundigen wir uns hiermit nach der zukünftigen inhaltlichen Ausrichtung und vor allem nach konkreten geplanten baulichen Maßnahmen in der Fördereinrichtung. Wir bitten auch Sie, liebe Frau Regierungspräsidentin Lindscheid, um ein Bekenntnis zu dieser wertvollen Einrichtung und zugunsten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Fördereinrichtung muss auch zukünftig erhalten bleiben, gleichwohl auch zukunftsfähig gestaltet werden. Renovierungsarbeiten werden sicher notwendig sein, denn Gemeinschaftstoiletten und Duschen entsprechen nicht mehr den aktuellen Hygieneanforderungen und befinden sich quasi auf dem Stand von 1995. In der Vergangenheit konnte die Unterzeichner vor Ort erleben, dass Sie, Frau Lindscheid, persönlich den Wert der Fördereinrichtung sehr hoch einschätzen und die Integration stets bewusst vor Augen haben. Dazu gehört aber auch, die notwendigen Maßnahmen und Investitionen für eine zukunftsfähige Ausgestaltung der Bildungseinrichtung zu ergreifen. Bildung ist der Schlüssel für die Integration!"

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