Kreisumlage: Weitere Senkung ohne Auswirkung auf Haushalt 2021

Hasselroth
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Der am 10.12.2020 beschlossene Haushalt der Gemeinde Hasselroth weist für das Jahr 2021 ein planerisches Defizit in Höhe von 875.000 Euro im ordentlichen Ergebnis aus.

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"Dieses planerische Defizit kann nur durch die Auflösung eines Großteils der Rücklagen kompensiert werden. Umso erfreulicher ist es daher nun, dass durch die mittlerweile mitgeteilte Senkung der Kreisumlage um 2,5 Prozent - statt der im Haushaltsplan 2021 bisher berücksichtigten 2 Prozent - diese um rund 50.000 Euro gesenkt werden wird", so die Reaktion aus dem Hasselrother Rathaus auf eine Pressemitteilung der SPD (wir berichteten), laut der sich durch die Senkung der Kreisumlage das prognostizierte Defizit in einer Größenordnung von 260.833 Euro reduzieren würde.

Bereits im Rahmen der Haushaltsberatungen habe die Kreisumlage im Hasselrother Haushaltsplan 2021 durch Senkung der Kreisumlage um 2 Prozent sowie Anpassung der Berechnungsgrundlage von circa 3,5 auf 3,4 Millionen Euro gesenkt werden können. Dass die Kreisumlage nun nochmals um 0,5 Prozent gegenüber dem bisherigen Plan gesenkt werden werde, erfreue sowohl Bürgermeister Matthias Pfeifer (Soziale Wählergemeinschaft) als auch die Finanzchefin der Gemeinde Hasselroth, Nadine Herbst.

"Auch wenn diese Senkung nun nicht mehr im Haushalt berücksichtigt werden könne, da dieser bereits bei der Kommunalaufsicht zur Genehmigung liege, würden diese Minderaufwendungen von rund 50.000 Euro im laufenden Jahr 2021 helfen. Denn hier ist es schon heute ein erklärtes Ziel der beiden Finanzspezialisten, dass Ende 2021 möglichst wenig aus den gebildeten Rücklagen entnommen werden muss, um ein Defizit im Jahresabschluss 2021 abzudecken", heißt es aus dem Rathaus abschließend.

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