Richtfest für das Haus Spessart fand in kleinem Rahmen statt

Pfaffenhausen
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„Trotz der schwierigen Situation und dem zunehmenden Infektionsgeschehen, freue ich mich, dass ich Sie alle gesund zu diesem Richtfest begrüßen darf“, begrüßte der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, die Teilnehmer des Richtfests für das Haus Spessart in Pfaffenhausen.

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Anders als geplant, fand das Richtfest für das Haus Spessart im Ortsteil Pfaffenhausen, aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens nur in kleinem Rahmen und unter Wahrung der entsprechenden Schutzmaßnahmen statt. So waren vor Ort, nur die Vertreter der am Bau tätigen Firmen und des Bauherren sowie die Bürgermeister der Gemeinden Jossgrund und Flörsbachtal. Im Rahmen seiner Ansprache, bedankte sich Bien, bei den Vertretern der Baufirmen, den politischen Vertretern – darunter den Bürgermeistern Rainer Schreiber und Frank Sör –, dem Architekten Ulrich Heitzenröder, dem Projektleiter Klaus Schäfer und dem Geschäftsbereichsleiter Immobilienmanagement der APZ-MKK, Stefan Sorber. Laut Bien belaufen sich die Baukosten auf ca. 7,8 Millionen € wovon ca. 1,1 Millionen € der Tagespflegeeinrichtung zuzurechnen sind.

„Insgesamt entstehen in der Einrichtung 3 Hausgemeinschaften mit jeweils 12 Einzel Appartement, die mit Bad eine Größe von ca. 24qm haben werden.“, erläuterte der Geschäftsführer. Im Anschluss bedankte sich der Bürgermeister der Gemeinde Jossgrund, Rainer Schreiber bei der Ersten Kreisbeigeordneten des Main-Kinzig-Kreises, Susanne Simmler und dem Main-Kinzig-Kreis, bei den Bauherren sowie bei allen am Bau beteiligten Firmen. „ Für die Gemeinde Jossgrund ist dies trotz Pandemie ein guter Tag, weil hier ein Gebäude entsteht, in dem künftig unsere älteren und Pflegebedürftigen Mitbürger heimatnah versorgt werden können“, erklärte Bürgermeister Schreiber und fügte hinzu: „Mit diesem Bauwerk erhält nicht nur die Gemeinde, sondern auch der Ortsteil Pfaffenhausen einen neuen Mittelpunkt.“ Nach der Ansprache des Bürgermeisters erfolgte der Richtspruch durch den Zimmermann Thomas Steets von der Zimmerei Christ in Jossgrund“. Die Einrichtung soll bis Ende des Jahres soweit fertiggestellt werden, dass die Innenarbeiten beginnen können. Ziel ist, dass die ersten Bewohner im 4. Quartal des nächsten Jahres einziehen können.

Zahlreiche Innovationen machen das Haus Spessart dabei zum Vorzeigeprojekt. Gerade im Hinblick auf das Thema Digitalisierung wird die Einrichtung neue Maßstäbe setzen. Zu den wichtigsten technischen Neuerungen gehören etwa Pflegebetten, die in der Lage sind, Messdaten – etwa Gewicht und Temperatur – an die Pflegekräfte zu übermitteln. So kann der Gesundheitszustand stressfrei dokumentiert werden. Die Pflegeeinrichtung folgt dem Hausgemeinschaftsmodell: Vorgesehen sind 36 Einzelzimmer, verteilt auf drei Hausgemeinschaften. Es gibt gemeinsame Bereiche, aber auch die Möglichkeit, sich zurückzuziehen. Hinzu kommen 30 Betreuungsplätze in der Tagespflege. Zur Ausstattung des Gebäudes gehören außerdem eine Niedertemperaturheizung mit Fußbodenerwärmung, eine Photovoltaik-Anlage, die 75 Prozent des benötigten Stroms erzeugt und Solarthermie für warmes Wasser. Die Aufenthaltsräume werden klimatisiert sein, alle 36 Bewohnerzimmer werden mit Netzwerkanschlüssen und schnellem Internetzugang ausgestattet sein, ebenso mit Telefonen und TV-Geräten.

Foto (von links): Geschäftsbereichsleiter Stefan Sorber, Architekt Ulrich Heitzenröder und Geschäftsführer Dieter Bien freuen sich darüber, dass die Arbeiten so gut vorankommen.
Foto (von links): Bürgermeister Frank Sör, Bürgermeister Rainer Schreiber, Projektleiter Klaus Schäfer, Zimmermann Thomas Steets und Geschäftsbereichsleiter Stefan Sorber.

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