Thermo Fisher: Schäfer-Gümbel sagt Solidarität zu

Langenselbold
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„Wir geben nicht auf“, sagte Walter Heidenfelder, Betriebsratsvorsitzender bei Thermo Fisher Scientific in Langenselbold, und postierte seine Kolleginnen und Kollegen für das gemeinsame Gruppenfoto mit Thorsten Schäfer-Gümbel vor dem Werkstor. Der hessische SPD-Vorsitzende und Spitzenkandidat der Sozialdemokraten im Landtagswahlkampf informierte sich am Dienstag über den angekündigten Personalabbau. 101 der derzeit 700 Stellen sollen von Langenselbold nach Ungarn und Schottland verlagert werden, eine neue Perspektive wurde den von Kündigungen bedrohten Mitarbeitern bislang nicht aufgezeigt.

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Auf der kleinen Kundgebung vor dem Werksgelände lobte Schäfer-Gümbel zunächst das Engagement der Belegschaft in den vergangenen Wochen: „Ganz sicher hat die Öffentlichkeitsarbeit dazu beigetragen, dass man sensibler geworden ist innerhalb des Konzerns“, werde allerdings noch ein langer Atem nötig sein, um möglichst viele von den gesteckten Zielen zu erreichen. Dabei sagte er die Unterstützung der SPD „mit allem was uns zur Verfügung steht“ zu. Und der hessische SPD-Vorsitzende rief dazu auf, mit Mitarbeitern anderer Unternehmen zusammenzuarbeiten, die derzeit in ähnlichen Situationen seien, damit Konzerne nicht weiterhin Standorte und Belegschaften gegeneinander ausspielen könnten.

Das zuvor geführte Gespräch mit der Geschäftsführung sei konstruktiv gewesen, „wir waren uns einig, das wird nicht hier am Standort entschieden, sondern anderswo“. Allerdings habe die SPD-Delegation auch keinen Zweifel daran gelassen, dass die Belegschaft in Langenselbold kampfbereit sei und diese Auseinandersetzung noch lange gehen könne. Schäfer-Gümbel: „Ich kann euch nur dringend raten, nicht schnell in Sozialplanverhandlungen einzutreten, weil das am Ende nur bedeutet, dass man die Vorgaben akzeptiert.“

Das Unternehmen Thermo Fisher Scientific war die erste Station von Schäfer-Gümbel auf seiner Sommerreise durch den Main-Kinzig-Kreis, die ihn in Begleitung des Landtagsabgeordneten Christoph Degen (SPD) im Anschluss unter anderem noch in die Seniorendependance Neuberg, den DRK-Kleiderladen in Langenselbold und ins Rodenbacher Rathaus führte.

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