Brücken-Drama in Langenselbold: Ende in Sicht

Langenselbold
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Nachdem im Juni 2019 beim Bauamt der Stadt Langenselbold die wasserrechtliche Genehmigung für den Neubau der Fußgängerbrücke Gärtnerweg eingegangen war, fand im Juli eine Ausschreibung zum Abriss der bestehenden Brücke und dem Bau einer neuen Brückenkonstruktion statt. "Die in der Ausschreibung angebotenen Preise von 132.000 € bis 145.000 € lagen weit über dem vorhandenen Budget von 93.000 € und waren somit wirtschaftlich für die Verwaltung nicht vertretbar", berichtet Bauamtsleiter Thomas Wagner.

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Der Magistrat entschied infolgedessen, die Ausschreibung aufzuheben und eine zweite, losweise Vergabe durchzuführen, um den hohen Kosten entgegenzuwirken. "Aufgrund der Aufhebung und Neuausschreibung kam es somit zu Verzögerungen im Bauablauf, was auch eine Verlängerung der Sperrzeit der Brücke mit sich brachte", ergänzt Bürgermeister Jörg Muth (CDU). Im zweiten und freihändigen Vergabeverfahren wurden daraufhin der Neubau des Brückenüberbaus und die erforderlichen Tiefbauarbeiten getrennt voneinander ausgeschrieben. Der Abriss der bestehenden Brückenkonstruktion wurde aus der Ausschreibung entfernt, da dieser jetzt durch den Bauhof durchgeführt werden soll.

"Die wirtschaftlichen Ergebnisse der zweiten Ausschreibung sind ausgesprochen positiv und bestätigen das Vorgehen des Magistrates", freut sich Bürgermeister Muth zu berichten. Die nun zu erteilenden Aufträge können gegenüber den ersten Angeboten um ca. 54.500 € oder ca. 42% auf circa 77.500 € reduziert werden, sodass die vorhandenen und ursprünglich geplanten Mittel zur Sanierung der Brücke nun ausreichend zur Verfügung stehen. "Es lohnt sich daher immer wieder Geduld zu bewahren und mit Sachverstand zu handeln", so der Rathauschef. Vor allem, wenn es sich um Steuergelder der Bürger von Langenselbold handele.

Das Bauamt werde nun in Kürze die vom Magistrat beschlossenen Aufträge vergeben, sodass in Abhängigkeit der Witterung die Bauarbeiten bis spätestens März 2020 beendet seien und die lange Wartezeit der Bürger ein Ende habe.

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